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  2024

West-Portal im Konstanzer Münster:

Epitaph für Weihbischof Georg Sigismund Miller (1615-86). Er weihte 1667 die Kapelle im Freulerpalast Näfels, 1679 das Kloster auf dem Burgstock ein. (Foto: David McLion, Schwanden, 1942-2021)


Samstag, 22. März 2025

 

Das Bild des Tages

 

Gefunden auf Facebook

Ganz normal, wenn es einem trümmlig wird.

Quelle: 

https://www.facebook.com/share/1A5urvbTXN/?mibextid=wwXIfr


Donnerstag, 20. März 2025

 

Dubai-Schoggi gibt's auch in Näfels

Ich habe heute zum ersten Mal in meinem langen Leben in fröhlicher Tafelrunde eine Dubai-Schoggi gekostet. Gestiftet von Elias Müller, Pastetenbäcker, Condi-

tor, Chocolatier, einem der "Müller-Five".

 

Oben ist die Verpackung, aussen und innen dargestellt.

 

siehe Videoclip uner : https://www.youtube.com/watch?v=mRhRhGNKKjI

 

Dubai-Schokolade ist Schokolade, die mit Pistaziencreme und Kadaifi gefüllt ist. Sie erlebte 2024 einen Hype in den deutschsprachigen sozialen Medien. Als Entwickler gilt die Schokoladen-Manufaktur Fix Dessert Chocolatier im Emirat Dubai unter dem Marken-Namen „Can’t Get Knafeh of It“.

 

Geschichte

„Can’t Get Knafeh of It“ wurde 2021 von Sarah Hamouda, der Gründerin von Fix Dessert Chocolatier, in Dubai entwickelt. Es entstand im Rahmen von Experimenten mit Schokolade und Pistazien und erlangte internationale Aufmerksamkeit, als es im Dezember 2023 durch ein TikTok-Video der Food-Influencerin Maria Vehera erstmals viral ging. Daraufhin stiess im April 2024 die Food-Influencerin Kiki Aweimer auf das Produkt, nannte es „Dubai-Schokolade“ bzw. Dubai chocolate und liess es als Erste in Deutschland in nennenswertem Umfang produzieren.

 

Im Herbst 2024 erlebte die Dubai-Schokolade in Europa, insbesondere im deutschsprachigen Raum, einen viralen Hype, der durch die Verbreitung in sozialen Medien, vor allem TikTok und Instagram, verstärkt wurde. Influencer und Food-Creator mit grossen Follower-Zahlen trugen massgeblich zur Popularität bei, indem sie Schokoladenprodukte als luxuriöse Konsumgüter inszenierten und dabei besonders den „Crunch-Effekt“ der Füllung betonten.

 

Der Trend verbreitete sich später weltweit. Die Nachfrage nach Dubai-Schokolade nahm auch in Frankreich stark zu. Der Erbprinz von Dubai, Hamdan bin Mohammed Al Maktoum, liess ein Set mit seinem eigenen Branding auf dem Etikett kreieren.

 

Aufgrund des Hypes nahmen mehrere namhafte Schokoladenhersteller, wie Lindt, die Dubai-Schokolade in ihr Sortiment auf, diese war jedoch schnell ausverkauft. Teilweise werden mittlerweile auch andere Produkte, wie Lebkuchen, Eis oder sogar Würstchen, durch Füllung oder Garnierung mit Kadaifi und Pistazien als Produkte im „Dubai-Stil“ vermarktet.

 

Zutaten

Als Schokolade wird meist Vollmilchschokolade verwendet, alternativ Bit-terschokolade. Die Schokolade des Originals wird vom Schweizer Hersteller Max Felchlin AG produziert. Die Füllung besteht aus geröstetem und gehacktem Kadaifi („Engelshaar“), gehackten Pistazien bzw. Pistazienprodukten (Crème/Paste) und Tahina (Sesampaste).

 

Verwendung des Begriffs „Dubai-Schokolade“

Laut dem Deutschen Patent- und Markenamt gab es in Deutschland zum Stand 4. Dezember 2024 insgesamt 19 aktive Markenanmeldungen, die den Begriff „Dubai“ im Zusammenhang mit Süßwaren umfassen. In Eu-ropa wurden mehr als 30 ähnliche Markenanmeldungen für Schokolade registriert. Da die Vereinigten Arabischen Emirate nicht Mitglied des internationalen Abkommens zum Schutz von Ursprungsbezeichnungen sind, fällt der Begriff „Dubai-Schokolade“ nicht unter den Schutz eines Herkunftsbezeichnungsrechts.

 

Im Dezember 2024 mahnte ein Importeur andere Hersteller ab, da deren Dubai-Schokolade nicht in Dubai produziert wird. Trotz der Abmahnungen vertreiben zahlreiche Hersteller weiter unter der Bezeichnung Dubai-Schokolade. Der Bundesverband der deutschen Süsswaren-Industrie weist darauf hin, dass als „Dubai-Schokolade“ bezeichnete Schokoladenerzeugnisse auf der ganzen Welt hergestellt werden dürfen. „Dubai-Schokolade“ ist kein Hinweis auf die Herkunft der Schokolade, sondern zwischenzeitlich ein Oberbegriff für eine bestimmte Rezeptur der Schokoladenfüllung. Das Landgericht Köln hat in zwei Einzelfällen das Vertreiben von Schokolade, die nicht in Dubai hergestellt wurde, unter der Bezeichnung „Dubai-Schokolade“ in der jeweiligen konkreten Benutzungsform aufgrund der Gefahr der Irreführung über die geographische Herkunft untersagt. 

Simon und Elias Müller von den "five Müller-Brothers" mauserten sich von der anfänglichen Skepsis zum geglückten Wurf. (Bild und Text Handelszeitung 16. Dezember 2024)

 

«Wir haben schon 4000 Tafeln verkauft»

 

Simon Müller fand Dubai-Schoggi doof, bis ihn sein Bruder Elias überzeugte. Kleinen Herstellern wie ihnen versüsst der Hype nun das Geschäft.

  

Von Fabienne Kinzelmann  am 16.12.2024 

 

Erst kamen die Jungen, meist ältere Teenies. Dann stieg der Altersdurchschnitt. Jugendliche, Firmenkunden, Grosseltern – sie alle kaufen, was Simon und Elias Müller in ihrer kleinen Manufaktur in Näfels GL herstellen: Dubai-Schokolade. Das Saisongold der Schoggi-Branche.

 

«Als wir damit anfingen, hatten wir sie selbst noch nie probiert», erzählt Simon Müller am Telefon. Der 37-jährige Unternehmer war skeptisch. Er kannte die 200-Gramm-Tafel von Fotos und Videos aus dem Internet, doch sie erschien ihm zu mächtig und zu überfüllt. Sein Bruder Elias aber erkannte das Potenzial. Er tüftel-te und schraubte an einer Rezeptur, bis das Verhältnis beide Schoko-Gourmets überzeugte. 


Mittwoch, 19. März 2025

 

Dr Grawattä-Thiis

 

Ständerat Matthias Zopfi trägt aus Überzeugung

 

Krawatten

Für einen Landratspräsidenten gibt es keine smartere Kleidung vor dem Schlachtbanner mit St. Fridolin als in Fridolins-Krawatte.

 

"Blick" interviewte unseren Standesherrn aus Glarus Süd in Bern zum Thema Krawatten-Tragen. 

 

https://www.blick.ch/politik/nach-kleidungs-diskussion-um-accessoire-der-parlamentarier-ein-staenderat-ist-der-krawatten-dealer-des-bundeshauses-id20697091.html

Ironie des Schicksal. Als ich das lockere Interview kurz gesehen hatte und mächtig Stolz bin, dass Matthias Zopfi im Bundeshaus und bei entsprechenden Anlassen, wo sich Krawattentragen gehört, auch in Krawatte auftritt, machte ich die Probe aufs Exempel und "googelte" unter seinem Namen. Wumm! Auf dem allerersten Bild war Matthias "krawattenlos"!

Da hämmer's! Aber hallo - bei der Durchsicht des umfangreichen Bildmaterials, Politstars sind ja begehrte Opfer der Fotoreporter und Fotoreporterinnen, konnte man feststellen, dass Zopfi mit oder ohne Krawatte fotogen ist, aber einen guten Spürsinn hat, wann Krawatte ein Muss ist.

Er verfüge - wenn ich richtig gehört habe - über rund vierzig Krawatten.

Teure und weniger teure. Die wohl teuerste habe er geschenkt erhalten, und die dürfte wohl an die 150 Fränkli gekostet haben.

Krawattentragen ist ein Detail, kursiert ja auch unter Accessoires, ist eine Stil-frage.

 

Als Repräsentant eines früheren Textilkantons (fast 80 % der Menschen arbei-teten in der Textilbranche, die im armen Tal eine Existenzgrundlage war) ist Krawattentragen eine Reverenz.

 

Freilich ist es Mode geworden, auch bei Podiumsgesprächen im Saal oder am Fernsehen, in offenem Hemd aufzutreten. Sieht aber völlig anders aus, leger, lo-cker, gewissermassen dem Trend der Zeit gehorchend.

"Wir Anwälte sind bald die einzigen, die noch Krawatte tragen", meint Zopfi. Sogar bei den Bankern bleiben zwar die weissen Hemden, aber die Krawatten verschwinden.

 

Aber mit Krawatte ist Mann einfach besser gekleidet.

 

Die Unterschiede zwischen den Kammern sind frappant, sowohl bei den Herren wie auch bei den Damen. Im Nationalratssaal kreucht und fleucht alles, im Stän-deratssaal spürt man einen stilistischen Klassenunterschied.

 

In der Grossen Kammer ist auch ein ständiges "Gläuff" inä-usä-fürä-hin-därä, Geschnorre, Zeitunglesen, Äpfel essen, Computertöggelen, Handy am Ohr etc. und vorn am Pult spricht irgend einer oder eine in den Äther. In der Kleinen Kammer ist Ruhe und Disziplin, weniger Rhetorikshow, und die Ratsmitglieder sind duräband chicer gekleidet.

 

Die Unterschiede sind eklatant.

 

Man mag einwenden, auch an der Näfelser Fahrt sei früher alles schwarz und behütet gekleidet gewesen, heute zeige sich eine bunte und manchmal far-benfrohe Vielfalt, auch die Polizei trägt nicht mehr die steifen Bobby-Helme in Blaugrau, sondern kesse Schieberkappen. Die Regierung schreitet in Frack und Zylinder, gestreifter Hose und Silberkrawatte daher, man stelle sich vor wie es aussehe, wenn die Magistraten sportlich und ausgeflippt, in bequemen Jeans und farbigen Pullis und nicht in bemessenem Schritt daherkämen...

 

Natürlich sind die Zeiten vorbei, in denen man zwischen "Sunntiggwand" und "Wärchtiggwand" streng unterschied.

 

Aber Gottfried Kellers "Kleider machen Leute"-Slogan drückt nach wie vor ein "Qualitätsbewusstsein" aus. 

 

So lassen Sie mich hier wenigstens auf die "Krawatte" ein Hohelied singen.

Mattias Zopfi verdient ein besonderes Lob; denn er ist ja unter "Grünen" über-haut nicht "grüngemäss" angezogen. Man hat sich aber auch bei ihnen daran gewöhnt, dass Zopfi zu bestimmten Anlässen mit Krawatte eine ganz andere Gattung macht.

 

Auch in Theatern ist Eleganz durch Sportlichkeit abgelöst worden.

 

Lieber Thiis, du hast aber nicht nur wegen deiner Krawattentraglust auch künftig meine Stimme!

Übrigens Karawatte mit aufgesteckter Perle war das Markenzeichen von Ständeratpräsident und Obergerichtspräsident Dr. Peter Hefti, wie auch seines Nachfolgers Obergereichtspräsident Dr. Kurt Hauser.

Archivbild: Landratspräsident (Zopfi), Vize, Büromitglieder, Ratsschreiber und Landratssekretär: Krawatten tragen ist selbstverständlich und sieht auch aus.


Mittwoch, 19. März 2025

 

"Bethli" ist nicht mehr

 

Elisabeth Schwitter, Sigersten, im Altersheim gestorben

Elisabeth Schwitter, genannt "Bethli", im Altersheim verstorben

 

Noch vor wenigen Tagen traf ich sie in der Cafeteria des Altersheim Letzt Näfels mit einer ganzen Runde von Näfelser Frauen zu einem gemütlichen Zusam-mensein bei Kaffee und Kuchen. Sie war die jüngste von fünf Geschwistern der Familie Willy und Anna Schwitter-Landolt, aufgewachsen im braunen Chalethaus in der Gerbi, das die gut sichtbare Aufschrift trägt "Gott schütze unsere Heimat". Vater Willi war langjähriger Sigrist in Näfels, musste mit seiner Familie vorerst in der alten Kaplanei nördlich der Kirche wohnen, baute später das schmucke braungebrannte Haus, heute Gerbi 11, betrieb neben seiner Aufgabe als Sakri-stan Holzhandel, hatte eine weit herumbekannte Fräse, auf der er Holzscheiter zerkleinerte und dann zu Brennholz scheitete. Die Familie stammt von Klaus Schwitter ab, weshalb er ds Chlaus Willi (neben ds Chlausä Sepp oder Fritz oder Chäpp oder Niklaus (P. Polykarp OFMCap) und Anna (Sr. Raffaela Schwitter, die in Daressalam eine führende Position hatte und weitere insgesamt acht Geschwister)

 

Elisabeth wuchs in Näfels auf, wir waren gleichzeitig bei Hermann Bühler in der 3./4. Klasse (Knabe 3. Klasse/ Mädchen 4. Klasse). Sie absolvierte später eine kaufmännische Lehre und war bis zur Pensionierung bei der Firma Eternit AG, Niederurnen, tätig. Ihr langjähriger Lebenspartner war der bekannte Redaktor des "Glarner Volksblatt," später Vaterland-Glarus, Robert Holzer, nach seinem Tod nahm sie Hans Schnider, Twing, bei sich auf, bis beide ins Altersheim wechselten.

"Bethli" blieb unverheiratet, war auf eine aufgestellte, manchmal auch kritische Persönlichkeit, mit der man aber man auch spassen und gelächtern konnte. Sie war herzensgut zu ihrer Mutter Anna, die sie - übrigens auch meine Mutter Maria - öfters zur Mittagessen und einem anschliessenden gemütlichen Jass einlud.

 

Die Beerdigungsdaten werden nachgereicht.

Archivbild: "Bethli" in der hinteren Reihe Mitte.

Die heitere und beliebte Familie als Erinnerungsbild. vlnr. Annemarie Hauser-Schwitter, Willy Schwitter, Mutter Anna, Bethli, Vater Willi, Heidi Argenti-Schwitter, und Raphaela Feldmann-Schwitter.

 

Familie Willi und Anna Schwitter-Landolt

 

356-268-218-144-81-65-52-24-5-E-D-B-A             Gen.13

Wilhelm Schwitter von Näfels, Gerbi 11, Sigrist, Säger,

Holzer, des Niklaus und der Carolina Grüniger No.268

* 1899 Apr.28. + 1964 Sept.10. in Uznach

oo

1925 Okt.2. Anna Landolt von Näfels, Zettlerin,

des Joh. Melchior No.362 und der Emilie Schwitter No.195

* 1898 Aug.20. + 1985 März 10. in Glarus

 

Kinder:

1927 Juni 28. ANNA MARIA gen. Annamarie vide Hauser No.484 +

1931 Feb.1.   ADELHEID CORNELIA cop. 1956 Mai 29. in Näfels mit Maurerpolier Bruno

Alfred Argenti (I), in Ennenda-Ennetbühls, des Libero Battista und der Maria

Virginia Berti, * 1932 März 18. in Glarus

1932 Dez.13.  Wilhelm Apollonius +

1934 Juni 25. RAPHAELA MARIA vide Feldmann No.287

 

1938 Sept.28. Elisabeth Maria

 

Grosseltern

 

268-218-144-81-65-52-24-5-E-D-B-A                 Gen.12

Niklaus Schwitter von Näfels, Rauti, Ziegerarbeiter,

des Balthasar Josef Niklaus und der Maria Barbara Hug No.218

* 1871 Feb.11. + 1932 Sept.8.

oo

1896 Okt.17. Carolina Grüniger von Näfels,

des Kaspar Josef No.64 und der Magdalena Schwitter No.163

* 1875 Okt.14. + 1936 Mai 20. in Näfels

 

Vide Gl.Vbl. 1932 Sept.9.

 

1897 Aug.22.  Niklaus + 1985 Feb.18. als Pater Polykarp 

1899 Apr.28.  WILHELM VIDE No.356

1901 Feb.4.   KASPAR VIDE No.404

1903 Feb.17.  CAROLINA ANNA vide Stengeli No.5

1905 Okt.28.  SOPHIA BARBARA vide Mündle No.1

1908 Aug.4.   FRIDOLIN VIDE No.414

1910 Jan.3.   Anna, Soeur Raphaela in Baldegg, 1931 in Dar-es-Salaam/Tansania

1915 Nov.7.   JOSEF VIDE No.426

 


Mittwoch, 19. Määz 2025

 

Seppätaag

 

Josefstag

" Dr Seppel, dr Seppel, dr Seppel isch ä Maa,

  Dr Seppel isch ä braavä Maa, ä braavä Maa ,ä braavä Maa..."

  Dr Seppel, der Seppel, dr Seppel isch ä Maa,

  D Seppel isch ä braavä Maa, ä braavä Maa!"

 

So lautet die lüpfige volkstümliche Weise, zu der auch ein Reigen getanzt werden kann,

 

Wer www.youtube.ch öffnet, findet zahlreichen Viedeos mit dem vertonten Seppel-Lied oder getanzten Reigen.

 

Schottisch von Dominik Kürzi (oder Kürze), angeblich 1845

Nähere Informationen über den Komponisten, etwa eine Biographie, sind nicht bekannt.

  

Alle Seppen (oder Seppen-Sympathisanten männlich oder weiblich), die sich musikalisch erfreuen möchten, klicken an:

 

https://www.srf.ch/audio/fiirabigmusig/seppi-tag?id=58a70d69-d19e-468b-a77c-eaf001c3b700

 

Radiosendung vom 19. März 2013

 

"Seppi-Tag"

Vom Seppli über den Sepp bis zum Josef: Rund um diesen Namen gibt es unzählige Volksmusiktitel. Am heutigen «Seppi-Tag» ist in der «Fiir-abigmusig» eine Auswahl der schönsten Beispiele zu hören. 

 

 

Der «Seppi-Tag» vom 19. März ist in einigen Regionen und Gemeinden der Schweiz noch immer ein Feiertag. 

Ein paar Zitate zum "Seppätag"

 

"In der römisch-katholischen Kirche ist der 19. März der Tag des Heiligen Josefs. Der Tag des Gatten der Gottesmutter Maria, entstand erst im Mittelalter. Der Heilige Josef, von Beruf Zimmermann ist der Schutzpatron der Handwerker, insbesondere der Schreiner und Zimmerleute.

In der Schweiz ist der Josefstag (oft auch Seppitag genannt) in einzelnen Kantonen und Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung ein gesetzlicher Feiertag." (Quelle: https://ch-feiertage.ch/josefstag)

 

Wie und warum wird der St. Josef Tag gefeiert?

Der katholische Feiertag St. Josef wird am 19. März gefeiert. Er geht auf die Verehrung des heiligen Josef von Nazareth zurück. Dieser wurde zunächst von den Ostkirchen, ab dem 9. Jahrhundert allerdings auch von der römisch-katholischen Kirche, verehrt. Josef von Nazareth gilt als Ziehvater Jesu und Ehemann der heiligen Mutter Maria. Traditionell beten Arbeiter, insbesondere Handwerker, Josef als ihren Schutzpatron an.

Entstehung St. Josefs-Tag: Bettelorden forcieren Verehrung des Schutzpatrons der Arbeiter.

Auf bildlichen Darstellungen findet man Josef von Nazareth mit verschiedenen Attributen ausgestattet. So trägt er beispielsweise das Jesuskind auf dem Arm. Auch die Merkmale Lilie, Taube oder das Winkelmaß gehören zu Josef. Letzteres charakterisiert ihn als Zimmermann.

Im 14. Jahrhundert förderten vor allem Bettelorden, wie zum Beispiel die Franziskaner oder Dominikaner, den Kult um den heiligen Josef. Daraufhin ernannte 1479 Papst Sixtus IV. den 19. März offiziell zum Festtag des Heiligen. Seit 1621 ist der Josefstag als Hochfest im römischen Kalender verankert. Im Jahre 1870 wurde Josef durch Papst Pius IX. zum "Patron der ganzen katholischen Kirche" ernannt. Im Zuge der Arbeiterbewegung seit dem 20. Jahrhundert wurde sogar das Fest "Heiliger Josef der Arbeiter" (1. Mai) geschaffen, welches Papst Pius XII. 1955 als offiziellen Gedenktag einführte.

Bräuche am St. Josef Tag: Blumen, Bier und Baumwollbrot

In Österreich war es Brauch, den jungfräulichen Mädchen am St. Josef Tag Blumen zu schenken. Zum einen sollte durch einen geflochtenen Blumenkranz die Jungfräulichkeit bewahrt werden, zum anderen galten Blumensträuße als Brautwerbung. Frisch Vermählte schmückten sich mit sogenannten "Josefsringen", um den Gefahren der Versuchung zu widerstehen. Für die jungen Männer war der Tag des heiligen Josef der Stichtag für die erste Maß der Biergartensaison.

Vor allem im Berchtesgadener Land war die Weihe des "Baumwollbrotes" am 19. März ein gern gesehener Festbrauch. Dieses Brot besteht aus einem Kranz von vier aneinandergelegten Hefeteig-Broten, welche besonders viele Rosinen enthalten.

In Spanien, Italien und Liechtenstein wird am St. Josef Tag gleichzeitig auch Vatertag gefeiert, an welchem Kinder ihre Väter mit selbst gebastelten oder gemalten Geschenken überraschen. Außerdem sind die Italiener bemüht, den Josefstag wieder als gesetzlichen Feiertag einzuführen, was er bis 1977 schon einmal war.

Wissenswertes zum St. Josef Tag

St. Josef wird von der katholischen Kirche am 19. März zu Ehren des heiligen Josef von Nazareth, dem Schutzpatron aller Arbeiter, gefeiert.

Orthodoxe Christen begehen den St. Josef Tag am 16. Dezember.

Der kirchliche Feiertag trägt auch die Namen Josefstag, Josefitag (oder kurz: Josefi). In der Schweiz heißt er in manchen Gegenden Seppitag. In Österreich wird er manchmal auch Josephinentag genannt

Der Josefstag ist meist in katholisch geprägten Regionen ein gesetzlicher Feiertag – so beispielsweise nur in den katholischen Kantonen der Schweiz und in Liechtenstein.

In spanischsprachigen Ländern wie Costa Rica, Kolumbien oder Spanien begeht man den Feiertag unter dem Namen „Día de San José“.

In Österreich haben die Kinder in den Bundesländern Tirol, Vorarlberg, Kärnten und der Steiermark zwar schulfrei, der Tag ist aber kein offizieller Feiertag. Dennoch sind auch viele Ämter geschlossen.

In Bayern wurde der St. Josef Tag 1969 als Feiertag abgeschafft."

(Quelle: https://www.kalender-uhrzeit.de/feiertage/st-josef-tag#google_vignette)

 

Das Duo Noldi Lampert und Noldi Rüefnacht singen und spielen "Dr Seppel"

 

https://www.youtube.com/watch?v=ig_yOaKp398

 

Es gibt ganze Tanzanleitungen zur Melodie.

 

Allen Josefen, Josefinen, Seppen und Seppeln, zum Namensstag alles Gute.

 

Näfelser Seppen einst und jetzt

 

Zu Ehren von Näfelser Seppen seien ein paar speziell erwähnt, willkürlich und ohne Gewähr auf Vollständigkeit. Teils sind es Bei-, Zu- oder Übernamen, teils

Berufsbezeichnungen, Unterscheidung bei Gleichnamigen. Viele von ihnen sind längst verstorben, wahrscheinlich erinnern sich an sie nur ältere Generationen:

  

Bäsi Seppä

Begg Galäti Sepp

Beggäler Sepp

Bico Sepp

Bläch Sepp

Boggä Sepp

Chämifäger Sepp

Chlausä Sepp

Drägg Sepp

Flohmärt Sepp

Füdler Sepp

Gäisser Sepp

Glaser Sepp

Grüüt Sepp

Gwafföör Sepp

Heuschniider Sepp

Höschetli Sepp

Holzschuäh Sepp

Isbäärg Sepp

Landhüsli Sepp

Loori Sepp

Lüdäli Sepp

Mälggä Sepp

Mäuder Sepp

Metzger Fischli Sepp

Muäsä Sepp

Müli Sepp

Müller Elberli Sepp

Pater Josef

Rütibäärg Sepp

Sändlä Sepp

Schniider Sepp

Schtäi Sepp

Sepplituni Sepp

Seppmarii

Spängler Sepp

Tagäbärtä Sophie

Trächlser Sepp

Trümmäler Sepp

Tschamper Sepp (er hiess eigentlich Melgg)

Tschuenläi Sepp

Unimog Sepp

Walhallä Sepp

Zuggermöggli Sepp

Züggeri Sepp

 

und natürlich

 

Obersee Josefii


Dienstag, 18. Màrz 2025

 

Das Wort des Tages

 

 

"Schuko" = Schuldenkoalition

 

Im Deutschen Bundestag ist über die erforderliche Zweidrittelsmehrheit das grösste Schuldenpaket aller Zeiten beschlossen worden. Politkenner behaupten, dies sei nur mit der "alten", gescheiterten Koalition möglich gewesen, denn im neuen Bundestag mit einer schwarz-roten Koalition wäre wahrscheinlich eine Zweidrittelmehrheit kaum mehr zustandegekommen.

 

Angeblich soll das "Schuldenpaket" der künftigen Regierung erheblichen finan-ziellen Spielraum geben.

Geplant sei erstens die Lockerung der Schuldenbremse für Verteidigungs-ausgaben über einem Prozent der Wirtschaftsleistung.

Zudem sollen die Länder wie bisher schon der Bund jährlich Kredite von bis zu 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aufnehmen können. Und schließlich sollen 500 Milliarden Euro in ein neues Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz fliessen.

 

Kennen Sie die neue Kurzform für

 

Schuldenbremse und Merz?   Naja, ist doch logisch SCHMERZ

 


Montag, 17. Màrz 2025

 

Trouvailles

 

Vu ds Begg-Galätis

 

Traditionsbäckerei an der Hauptstrasse

 

(freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch Josef Gallati jun.)

Dreimädelhaus: Lisel, Amalia und Maria Elisabeth. Lisel wurde die Ehegattin von Josef Gallati, Bäckerei/Konditorei.

Lisel und Josef Gallati-Müller, Bäckerehepaar an der Hauptstrasse

Fritz Gallati, Schwager von Lisl Gallati-Mülller, Ehefrau des Josef Gallati, Bäckermeister, Zwillinge von Josef Gallati jun., Feinbäckerei, links Michaela, rechts Patricia.

Aus der Genealogie (Eltern und Grosseltern von Lisel)

 

529-431-317-248-201-118-62-36-19-18-17 Gen.11

Landwirt Alois Müller von Näfels, des Josef Alois und der Maria Josefa Stucki No.431

* 1868 Juli 6. + 1949 Feb.9. in Näfels

oo

1896 Okt.16. Elisabeth Landolt von Näfels,

des Balthasar Josef Arnold und der Elisabeth Mächler No.259

* 1865 Juni 20. + 1944 Aug.30. in Näfels

 

1897 Dez.2. ALOIS VIDE No.638

1899 Sept.5. FRIDOLIN VIDE No.648

 

1901 Juni 7. ELISABETH vide Schwitter No.347

 

 

648-529-

Fridolin Müller von Näfels, Landwirt,

des Alois und der Elisabeth Landolt Nr. 529

* 1899 Sept. 5. + 1933 Juli 31.

oo

1927 Apr. 30. Amalia Eichmann von Gommiswald SG,

illeg. der Elisabeth

* 1899 Mai 16. + ...

   resp. 1938 Aug. 26. in Näfels mit Eternitarbeiter Joh. Anton Buchli von Safien, in Näfels, Witwer der Karoline Bruhin, des Christian und der Menga Badrun,  * 1895 Dez. 11. in Portein

 

Kinder:

 

1928 Mai 16.Maria Elisabeth, cop. 1951 Jan. 27. in Wädenswil mit Chauffeur Emil Piton von Villanova, Prov. Padua (I), in Wädenswil ZH, des Emilio Francesco und der Rosa Frida Ehinger, * 1918 Juni 24. in Wittersdorf-Diessenhofen

 

1929 Juli 19.   Elisabeth, vide Gallati Nr. 344

 

1930 Sept. 23. in Näfels: Amalia, cop. 1954 Apr. 30. mit Polizeibeamter Alois Werner Ruhstaller von Lachen SZ, in Einsiedeln SZ, des Johann Werner und der Maria Rosa Kessler, * 1925 Okt. 3. in Lachen.

 

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Genealogie (Elern und Grosselern von Josef Gallati, dem heutigen Besitzer der Feinbäckerei)

 

274-215-183-148-127-110-90-74-45-34-26-22-14a-4a  Gen.14

Kaspar Josef Gallati von Näfels, Bäckermeister,

des Fridolin und der Maria Magdalena Schwitter No.215

* 1894 März 25. + 1960 Okt.11. in Näfels

oo

1923 Sept.13. Elisabeth Müller von Näfels, Schneiderin,

des Josef und der Elisabeth Hauser No.516

* 1895 Jan.13. + 1981 Mai 27. in Näfels

 

1924 Juni 23. Fridolin + 1993 März 27. wohnhaft gewesen in Näfels

1925 Sept.7.  JOSEF KASPAR VIDE No.344

1926 Aug.21.  ELISABETH vide Micheroli No.3 Schwändi

1927 Aug.12.  ARMIN VIDE No.350

1930 Dez.30.  HANS GEROLD VIDE No.360

1933 Mai 3.   BERNADETTE vide Fischli No.340

 

1935 Juni 27. MARIA vide Landolt No.863

 

 

344-274-215-183-148-127-110-90-74-45-34-26-22-14a-4a  Gen.15

Josef Kaspar Gallati von Näfels, Bäcker- und Konditormeister,

des Kaspar Josef

und der Elisabeth Müller No.274

* 1925 Sept.7. in Näfels

oo

1953 Juni 15. in Näfels: Elisabeth Müller von und in Näfels, Damenschneiderin, genannt Lisel, des Fridolin und der Amalia Eichmann No.648

* 1929 Juli 19. in Näfels + 1998 Apr.1. wohnhaft gewesen in Näfels.

 

1958 Okt.25.  in Näfels: Josef Kaspar, vide 1983.518. Amtsblatt

1961 Aug.3.   in Näfels: Andrea Elisabeth

 

 

1998 April 17. Nachruf aus der Südostschweiz.

 

     Näfels: Lisel Gallati-Müller

rho.- Eine überaus grosse Trauergemeinde nahm in der Pfarrkirche St. Hilarius bewegt Abschied von Lisel Gallati-Müller. Den würdigen Trauergottesdienst zelebrierte alt Dekan und Pfarrresignat Jacques Stäger. In seiner gehaltvollen Predigt würdigte der Seelsorger Leben und Werk der allzu früh in die Ewigkeit abberufenen Mutter und Geschäftsfrau in wohlabgewogenen Worten, die zu Herzen gingen und die den Angehörigen und den vielen Gläubigen Trost und Zuversicht vermittelten. Den Rückblick auf das reicherfüllte Leben benützte alt Dekan Jac-ques Stäger dazu, die ausserordentliche Persönlichkeit von Lisel Gallati-Müller aufzuzeigen, die aus tiefem Glauben heraus ein vorbildiches Leben in Liebe, Arbeit und treuer Pflichterfüllung gestaltet habe, das in Näfels Zeichen gesetzt habe und das in nachhaltiger Erinnerung haften bleiben dürfte. Gesanglich wirksam bereichert wurde der erhebende Trauergottesdienst von Herbert Spruzina, der drei ergreifende Lieder vortrug, die die Gläubigen zum Mitbeten einluden, aber auch Gefühle der Wehmut und echter Trauer auslösten.

 

Bestimmt werden sich am Samstag, 2. Mai, aus Anlass des Dreissigsten erneut viele Gläubige in der Pfarrkirche St. Hilarius einfinden, um Lisel Gallati-Müller nochmals die Reverenz zu erweisen und den trauernden Hinterbliebenen ihre Anteilnahme zu bekunden. Dem würdigen Trauergottesdienst folgte die ergreifend wirkende Abdankung.

 

Die Zwillinge von Sohn Josef, Bäckermeister, Patricia und Michaela, lasen abwechselnd den Lebenslauf vor, den wir nachstehend im Wortlaut publizieren:

 

"Unsere Grossmutter Lisel Gallati wurde am 19. Juli 1929 als zweites Kind von Amalie und Fritz Müller-Eich auf dem Plattenberg geboren. Zusammen mit ihren zwei Schwestern musste sie schon früh die Härte des Lebens erfahren, als ihr geliebter Vater im Alter von 33 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung starb. Auf Anraten des Waisenamtes entschloss sich ihre Mutter, das Bergheimet zu verkaufen und mit den Kindern ins Dorf hinunter zu ziehen, wo ein altes Haus an der Rauti ihr Zuhause wurde. Da es zu dieser Zeit noch keine Witwenrente gab, war die Mutter gezwungen, als Taglöhnerin einen Teil an die Lebenskosten zu verdienen.

 

Nach der Schulzeit durfte Lisel in Ingenbohl ein Jahr die Haushaltungsschule besuchen, wo auch der Wunsch entstand, den Beruf der Damenschneiderin zu erlernen. In Frau Schiesser in Ennenda fand sei eine gute Lehrmeisterin. Nach der mit Erfolg bestandenen Abschlussprüfung absolvierte sie bei Frau Streiff, der Expertin der Schneiderinnen, ein Aus- und Weiterbildungsjahr. Trotz der guten Ausbildung fand sie in den Nachkriegsjahren keine passende Stelle.

 

Kurzentschlossen machte sie sich selbständig und eröffnete ein eigenes Atelier, das sich nach kurzer Zeit einer soliden Kundschaft erfreute.

 

Im Juni 1953 vermählte sich Lisel mit Josef Gallati, Bäckermeister. Ihre Freude war gross, als ihnen 1958 Sohn Josef und 1961 Tochter Andrea geschenkt wurden. Als sich ihnen 1957 die Gelegenheit bot, das väterliche Geschäft zu übernehmen, war es selbstverständlich, dass die Ehefrau auch eine Menge Mehrarbeit zu bewältigen hatte. Es war nicht immer leicht, nebst der eigenen Familie auch noch die Lehrlinge und Arbeiter zu verköstigen. Mit den ersten Enkelkindern, den Zwillingen, gab es für die Grosseltern zusätzlichen Betrieb, aber auch sehr viel Freude und Abwechslung. Als sich mit der Zeit noch weitere vier Enkelkinder dazugesellten, galt es auch, der jungen Familie Pflichten abzunehmen oder sie anderweitig zu unterstützen, sei es Hausaufgaben zu überprüfen oder Hütedienste zu übernehmen.

 

Das Loslassen von Tochter Andrea, die durch Heirat ihren Wohnsitz nach Dortmund verlegte, war für Lisel sehr schmerzlich. Doch um so grösser war jeweils die Freude, die junge Familie, zu der sich bald auch ein Enkel gesellte, zu besuchen, oder sie wieder einmal für einige Tage im Elternhaus zu haben.

 

Im Herbst vergangenen Jahres musste sich Lisel überraschend einer Operation unterziehen, bei der sich herausstellte, dass keine Hoffnung mehr auf Heilung bestand. Ihr grosses Vertrauen zur Mutter Gottes gab ihr die Kraft, ihre Krankheit mit vorbildlicher Geduld zu ertragen. Gestärkt im christlichen Glauben gab sie am 1. April ihre Seele dem Schöpfer zurück.".

 

1983.518. Gallati Josef Kaspar, ledig, von und in Näfels, * 1958 Okt.25. in Näfels

und  Stüssi Maria-Theresia Margrit, ledig, von Linthal, wohnhaft in Kaltbrunn, * 1962 Juli 12. in Uznach SG

 

KInder:

(Eintrag folgt)

 

Handelsregistereintragungen aus dem Amtsblatt: 1994 Okt.5. Josef Gallati-Müller, in Näfels, Bäckerei-Konditorei (SHAB Nr. 113 vom 16.5.1957, S. 1327). Firma infolge Geschäftsübergangs erloschen.

 

 

1994 Okt.5. Gallati Feinbäckerei AG, in Näfels, Im Dorf 25, Aktiengesellschaft (Neueintragung). Statuten: 1.Okt.1994. Zweck: Führung und Betrieb einer Bäcke-rei/Konditorei mit allen erforderlichen Nebenarbeiten; sie kann Immobilien kaufen, verwalten, verpfänden und veräussern sowie sich an anderen Unternehmen beteiligen. Aktienkapital: Fr. 100 000, voll liberiert, 100 Inhaberaktien zu Fr. 1000. Sachübernahme: Aktiven von Fr. 306 828.25 und Passiven von Fr. 242 464.10 der bisher im Handelsregister nicht eingetragenen Einzelfirma "Gallati Feinbäckerei", in Näfels, gemäss Sacheinlage-vertrag vom 27. Dez.1994 und Übernahmebilanz per 1. Jan.1994 zum Preise von Fr. 64 364.15, wofür 64 Inhaberaktien zu Fr. 1000 ausgegeben und Fr. 64'000 an das Aktienkapital angerechnet werden. Fr. 36'000 sind bar einbezahlt. Publikationsorgan: SHAB. Die Mitteilungen erfolgen, sofern Namen und Adressen aller Aktionäre bekannt sind, durch eingeschriebenen Brief. VR: 1 oder mehrere Mitglieder. Es sind dies mit Einzelunterschrift: Josef Gallati-Stüssi, Präsident, und Maria-Theresia Gallati-Stüssi, Vizepräsidentin, beide von und in Näfels. Revisionsstelle: Schimmob AG, in Mollis. 


Montag, 17. März 2025

 

Ein Hüsteln = 2 Franken

 

Signor Sergio Emotti, Finanzstar

 

We hööch ufä gaht dr Luh ächt hüür?

Bild-Quelle: inews.asia/people/30231-sergio-ermotti-ubs-succession-board-axel-weber-departure-iqbal-khan-sabine-keller-busse-tom-naratil-isabelle-romy-anne-godbehere-michel-demare-asia-singapore

Die heutigen Schlagzeilen haben es auf den derzeitigen CEO der UBS Sergio Ermotti abgesehen. Rund 15 Millionen soll sein letztjähriges Jahreseinkommen betragen haben, im Vorjahr nur 14,4, Mio. aber nur für neun Monate... ich kann diese Zahlen nicht auf Richtigkeit überprüfen..., das macht nichts, denn ich kann mir als Rentner ein solches Jahreseinkommen nicht einmal konkret vorstellen.

  

VIelleicht hilft eine kleine Division:

 

im Jahr 15'000'000 Fr.

im Monat (:12) 1,250'000 Fr.

in der Woche (:4,3) 290'679 Fr.

im Tag (:5) 58'139 Fr.

in der Stunde (:8)  7267 Fr.

in der Minute (:60) 121 Fr.

in der Sekunde (;60)  2 Fr. 

 

Im Vergleich

 

Novartis-Chef Vas Narasimhan (48) 19,2 Mio / Jahr

Sunrise-Chef André Krause (55) 15,4 Mio/Jahr

 

Damit will ich nicht den Neid-Faktor der Leser oder Leserinnen provozieren.

Denn der Neid ist bekanntlich die Wurzel alles Übels.

Dagegen:

Den Neid muss man sich verdienen, das Mitleid bekommt man gratis.

 

Hüsteln sie mal kurz und spitz!

Wären Sie Sergio Emotti,hätten Sie bereits damit 2 Franken verdient.

 

 

Nun gibt es Politiker, die im Parlamenten dagegen aufbegehren und diesen Lohn deckeln wollen.

Alt-Meister Christoph Blocher äusserte sich dazu in seiner Sendung Tele-Blocher. Die Lohnangelegenheiten seien in der Privawirtschaft Sache des einzelnen Betriebes und nicht der Politik.

Die UBS geniesse aber Staatsgarantie und deshalb sei die Situation etwas anders. Nach alter Schweizer Mode befehle, wer zahlt.

 

Beneiden Se den erfolgreichen Banker aus dem Tessin?

 

Bedenken Sie, wieviel so ein Grossverdiener an Einkommenssteuern bezahlen muss!

 

Wenn das nicht weiter hilft, erinnern Sie sich an die Zehn Gebote:

 

Du sollst nicht begehren deines Nächsten (Weib) gilt auch für Lohn.

 

Aha, Sie sind nicht Christ, dann behalten Sie Ihren Frust.

 

Für (uns) einfache Leute gilt immer noch:

 

Liäber ä Ranzä vum Frässä, as ä Puggel vum Chrampfä!

 

Stellen Sie sich vor, wenn er arbeitslos würde und auf Arbeitslosenrente angewiesen wäre...

 

und zudem wären  Sie des Lebens nicht mehr sicher mit einem Einkommen von 15 Mio.

 

Händs's guät!

 

UBS = Unglaubliches Bank Salär


Sonntag, 16. März 2025

 

Kardinal Karl Borromäus

 

in der Sakristei der Hilariuskirche Näfels

An der Westwand der Sakristei der Hilariukirche Näfels, just neben der Aufgangs-treppe zur Empore hängt dieses gepflegte Gemälde, dessen Daten ich noch ergattern muss.

Eine zweites Bild des Kardinals und Gegeninformators befindet sich auf dem Johannesaltar im Oberbild.

Karl Borromäus, Oberbild, Johannesaltar, Hilariuskirche Näfels


Samstag, 15. März 2025

 

Würdevoll gestalteter Beerdigungsgottesdienst

 

für

 

Josef Landolt-Gallati

 

Eine grosse Trauergemeinde nahm Abschied vn "Sepp" in der Hilariuskirche. Pfarrer Josef-Maria Karber gestaltete in seiner positiven und zuversichtlichen Art den Abschiedsgottesdient. Das bekannte Ländlertrio "Stockbergbuebe, Amden", umrahmte volkstümlich von der Orgelempore aus die Feier musikalisch, die Musik von der Empore wirkte wie aus einer anderen Welt, und ein Nekrolog wurde in Glarner Mundart vorgetragen.

Pfarrer Joseph-Maria Karber zelebrierte den Beerdigungs-Gottesdienst auf einfühlsame Weise und hielt ein tröstlich-aufstellendes Kanzelwort.

Das sehr bekannte Ländertrio "Stockbergbuebe", Amden, fand die zum Anlass und zur Person des Verstorbenen passende musikalische Umrahmung sehr sensibel.

 

Der von einem Gerbi-Nachbar in Mundart vorgetragene Nekrolog sei hier festgehalten:

Elsa und Sepp in glücklichen Tagen

  

Nekrolog für Josef Landolt Gallati

11. Januar 1935 bis 5. März 2025

 

Liäbi Truurfamilänä

Herr Pfarer

Verehrti Truurgmeind

 

As minä letztschä Kamerdaschaftdiänscht und im Uuftrag vu siner Familie möchte ich mit Ihnä zämä uf ds Läbä vum Sepp Landolt ächlä zruggluägä.

 

Nuch im Morgägrauä vum 5. Meerzä (äm Tag vor-em Fridlistag) isch dr Sepp Landolt-Gallati dähäimä i dr Gärbi uunerwaartet gschtoorbä. Chumm äs Jahr voranä isch-em sini Frau Elsa im Tod voruus g'gangä. (12. Abril 2024) Sit duä hat’r aläi im Huus gläbt, aber fürsorglich betrüüt dur d Tocher Silvia, wo mit ihrem Maa Hansruedi und Famiie im gliichä Huus wohnt. D Erledigung vu sämtlichä ad-minischtratiivä-n- Aarbetä hätt’r danggend chännä äm Marlis übrgii.

 

Dr Sepp, isch dr zwäiteltischt Gärbler gsii. Ich hanä as aagnähmä Naachpuur und tüchtigä Gschäftsmaa erläbt. Und miir Gärbeler vermissed-nä sehr.

 

Uufgwachsä-n-isch’r im Oberdoorf as Suu vom Josef und ä dr Anna Landolt-Müller. Er sich dr eltischt  Suu vu sibä Chind gsii.

I dr Öffentlichkäit isch'r übr gKantuusgränzä-n-usä bekannt gsii as «Unimog-Sepp»

 

Sina Vatter Josef, gsäit häp-änem dr «Mülisepp» odr "Fuärmä Sepp" isch  Fuährhalter gsii, mängs Jahr zuäschtändig für Matrialtranspört, Gküderabfuähr und  Liichäprozässiuunä mit dä Ross. Schu früä hätt dr Sepp müäsä-n-äm Vatter hälffä, will p Muäter eerscht 49-gi gschtoorbä-n-isch. Dr Sepp  isch ä ganz ä  wichtigi Schtützä für sinä Vatter woordä.

 

D Aarbet mit dä Ross hät’r eeländ gäärä gkaa, und wägä demm hätt’r immer wider ä präägends Erläbns verzellt. Wo-er-ämaal hätt müäsä mit-em Ross id Winteregg ids Schwänditaal gu Materiaall ufä füärä, isch ds Ross plötzli zämägkiit und ämänä Häärzschlaag gschtoorbä. (Mä mus siich daas ämal vorschtelle!" Dr Sepp isch z’tood erschroggä und siis Häärz isch erschtarrt und är isch dä dr ganz läng Wääg bis ids Doorf abä grännt, äm Vatter gu uusrichtä, passiärt scih.

 

Dr Sepp hätt dä nuch d Laschtwagäprüäffig gmachet und isch nuch etlichi Jahr bi sim Götti Albin Landolt, bim «Müli-Biini» as Ueberland-farer täätig gsii. Bis’r mit siiner Frau Elsa anä 1964i die äigi Firma "Josef Landolt, Transporte, Näfels", g'gründet und mit sim Unimog Materialtranspört duräfüärt hätt.

 

Gag-glii isch dä dr eerscht Laschtwagä derzuä chuu, aber dangg siner zuverlässigä Aarbet und mit-em Fortschritt vu dr Ziit sind dä laufend nuch meh und gröösser Laschtchärä nötig gsii. Sinä Suu Walter isch i p Firma iiträttä und derzuä isch nuch ä Schofföör i(wo au aawsend isch) igschtellt woordä. Das Undernämä isch immer grösser woordä und sini Einzel-Firmä isch drnaa i «Landolt Kipper und Kran GmbH» umbenännt woordä.

 

Äm 6. Juni 1958 isch ä Freudetaag gsii. Dr Sepp hätt mit em Elsa Gallati, Tochter vum Melgg und vum Elsy Gallati-Arioli ghüraatet.

 

Glii sind si glügglichä Eltärä woordä: vum Walter, vu dr Silvia und vu dr Marlis. Naa dis naa isch’r mehrfachä Grossvater und füüffachä Urgrossvatter woordä

 

Dr Sepp hätt gselligi Stundä mit dr Famili gäärä gkaa, sig’s im Sum-mer oder äm Wuchänändi im Schwändital im gmüätlichä «Schtutz-höggli» oder dähäimä uff dr groossä Tachterassä i dr Gärbi. Schpee-ter au öppä mit sinä Grosschind und Urgrosschind.

.

Dr Sepp isch näbä siner Gmüätlichkäit und siner Empfänglichkäit für Humoor ä schtarchi Füärigspersöndlichkäit gsii mitämä säbschtbe-wusstüä Uufträttä und ärä chreftigä Schtimm gsii. Diä hatt’r  albig pbruucht, wänn öpper schlufig gschaffet hätt odr sini Bifähl nüd uuftragsgemäss ussgfüärt hätt. Dr Sepp isch ä Chrampfer gsi, vum Mändig bis äm Samstigaabed. Als Mändsch isch’r redlich und zuäverläässig gsii. Mä hätt mitem nuch chännä per Handschlaag gschäftä und isch sinner Loyaliteet sicher gsii.

 

As Nachpuurä hämmer’s guät gkaa, und händ’s, nüd nu ä dä Gärbfgäschter, mängmal ä chäibä Lüschtigi gkaa.

 

Eeländ glittä hätt dr Sepp, wo-n’r sini liäb Frau Elsa vrlorä hätt. Sie hätt  lenger gsundhäitlich Problem gkaa und wo-si gschtoor-bä-n-isch, hätt si än imm halt eeländ gfählt. Dangg dr Betrüüig und Underschtützig vu dä Chind, hätt’r wiiterhi im Huus ä dr Gärbi chännä bliibä.

 

Und hütt gedäggemer ämä Maa, wo sitt ä Huuffä Jahr Mitmändschä uss üüserem Doorf iigsaarget und mit dr letschtä Fahrt uffä Fridhoof pbracht hätt.

 

Äigetli chännt’r sich  aaschlüüssä ä dä Woort, wo der Sigrischt Fritz Müller-Fischli sälig i siim äigenä Naachrufä als Friedhofverwalter gschribä hätt: «Ich habe manche Träne fliessen gsehen»

 

Ä guätigä Tood hätt dr Sepp vu siim Heuweh nach siner Frau Elsa erlöst.

 

 

Mer tangged imm für alls, was’r uf derä Wält Guäts tuä hätt und wündsched-em di eebig Ruäh.

 

Und wänn-si etz mit em Häärz daas Musigchtugg losed, chunnt Inä p Fröölichkäit vum Sepp. d Wehmuät überä Verluscht und p Freud uff d Eebikäit, we si dr Herr Pfarer äso iidrüggli p'predigete hätt, eng-gägä...

 Sepp, so wie er noch in den letzten Tagen war - sonnig und von der Sonne beschienen.

 

Auf dem Taufstein standen ein Erinnerungsbild an Sepp, die Urne und mehrere schöne Blumenarrangements. Die Trauerfamilien stellten sich daneben auf, um von den vielen Trauergästen von nah und fern Kondolationen, Händedrücke und Umarmungen entgegen zu nehmen.

im August 2021 waren Sepp und  Elsa (links) noch dabei, gesund, fröh-lich und heiter. Ein shcönes unbeschwertes Erinnerungbild.


Samstag, 15. Màrz 2025

 

Die "Patchwork"-Familie des neuen Bundesrates

Die moderne Bundesratsfamilie.

vlnr; Isabel Pfister, Gabriela Giacometti, Pietro Villa, Samuel Pfister, Cacilda Gia-cometti Pfister, Fabiola Weibel-Giacometti.

 

(Foto: zvg)


Donnerstag, 13. Mär 2025

 

.....und plötzli simmer fascht verwandt....

 

Studenten pflegen unter sich ein eigenes Netzwerk. Die 'amicitia' - die lebenslange Freundschaft - ist fest im Verbindungszweck verankert und man nimmt unter Verbindungskollegen am Leben des anderen teil. Studentenver-bindungsübergreifend nehmen sie Anteil, wenn einer der ihren Erfolg hat. Martin Pfister war 2021 - 2022 Landammann des Kantons Zug. Die Regionalverbindung Tugenia (Zug) des Schweizerischen Studentenvereins (Schw. StV.) organisierte im Mai 2022 einen speziellen Verbindungsanlass zu Ehren Martin Pfisters (vulgo Janus) in seiner Heimatgemeinde Baar, eine "Landammann-Feier" mit Nacht-essen und allem Drum und Dran. Mein ältester Sohn Markus, vulgo Perdu, konnte als Turicer und auch als Mitglied der Tugenia teilnehmen. Miteingeladen war Martin Pfisters Ehegattin und auch die jüngste Tochter Isabel.

Sie ist selbst Mitglied einer Studentenverbindung mit dem Vulgo 'Caipirinha' und besuchte damals die Klosterschule Engelberg.

Hier ein Bild fürs Studenverbindungsalbum: vlnr.: "Perdu", "Caipirinha" und "Janus" at it's best.

Damals ahnten alle drei nicht, dass Martin Pfister am 12. März 2025 Bundesrat würde. Perdu und Janus sind Jahrgänger und wurden im Liebfrauenhof Zug geboren. Janus am 31. Juli 1963 und Perdu am 29. August 1963.

 

Es ist mir eine grosse Ehre, dem frsichgebackenen Bundesrat auf meiner Homepage Gastrecht zu gewähren.

 

Als ehemaliger Zuger Einwohner (1961-1972) freue ich mich mit den Zugern und der ganzen Innerschweiz herzlich mit.


Mittwoch, 12. März 2025

 

Martin Pfister ist Bundesrat

 

Im ersten Wahlgang voraus, im zweiten gewählt

 

Dritter Zuger Bundesrat

Nach einem ersten Wahlgang fehlte nur eine einzige Stimme, im zweiten Wahl-gang wat das absolute Mehr klar überschritten. Martin Pfister bei der Vereidi-gung. Zug hat nach einer langen Durststrecke wieder einen Bundesrat.

Bishierge Bundesräte: Philipp Etter (1934 bis 1959) und Hans Hürlimann (1973 bis 1982).

          Bundesrat Hans Hürlimann                     Bundesrat Philipp Etter

           05.12.1973 bis 31.12.1982                 28.03. 1934 bis 31. 12. 1959

Ein Bild für Martins Pfisters Album:

Alter und neuer Bundesrat.

 

vlnr.: Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter, Bundesräte Guy Parmelin,  Ignazio Cassis, die scheidende Bundesrätin Viola Amherd, Bundesrat Albert Rösti, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, Bundesrat Albert Rösti, Bundesrat Beat Jans, der neue Bundesrat Martin Pfister, Bundeskanzler Viktor Rossi.

 

Portrait auf der Homepage des Bundes 

 

Martin Pfister wurde 1963 geboren und wuchs in Zug und Allenwinden (ZG) auf. Er absolvierte die Primarlehrerausbildung am Lehrerseminar St. Michael in Zug. Später studierte er Geschichte und Germanistik an der Universität Freiburg und schloss mit dem Lizentiat ab.

 

Beruflich war Martin Pfister unter anderem als Lehrer und wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Er arbeitete als Berater für Non-Profit-Organisationen und Verbände. In der Armee bekleidete Pfister zuletzt den Rang eines Obersts und war Chef Katastrophenhilfe der Territorialregion 3.

 

Martin Pfister ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder.

 

Martin Pfister startete seine politische Laufbahn 2003 als Mitglied der Vor-mundschafts- und Sozialhilfekommission der Gemeinde Baar. 2006 wurde er in den Zuger Kantonsrat gewählt, später wurde er Fraktionschef, dann Präsi-dent der kantonalen CVP (heute «Die Mitte»). Seit 2016 war er Zuger Regie-rungsrat. 

 

Martin Pfisters Homepage

 

www.martin-pfister.ch/home


Sonntag, 9.März 2025

 

Strahlendes Fridlini in Bad Säckingen

 

mit markanter Glarner Beteiligung

 

Bei Traumwetter und angenehmer Frühjahrswärme zog die traditionelle Fridolins-prozession durch die Strassen von Bad Säckingen nach dem hochfeierlichen Gottesdienst im Fridolinsmünster. Festprediger und Hauptzelebrant war Bischof Joseph-Maria Bonnemain, Chur, eine noch nie dagewesene Phalanx an Glarner-beteilgung repäsentierte unseren Kanton und unsere Gemeinde vortrefflich. Die "Freunde von Bad Säckingen" erschienen erstmals mit einem auffälligen Fridolin-schal, der positiv wahrgenommen wurde.

Im Kursaal gab Bürgermeister Alexander Guhl vor wohl 300 Leuten einen Emp-fang für den Bischof. Brillant traten die Glarner Repräsentanten auf: Landesstatt-halter Dr. Andrea Bettiga, Landratspräsidentin Daniela Bösch, Gemeindepräsi-dent Fridolin Staub.

Fröhliche Feststimmung herrschte beim Bankett im Pfarreisaal. Ein denkwürdiges Fridlini geht in die Geschichte ein.

 

Bischof Joseph-M. Bonnemain zelebrierte das Pontifikalamt im Fridolinsmünster.

Glanzvoll führten Münsterchor, Solisten, Orchester und Orgel die Spaurmesse in C von W.A.Mozart KV258 auf. Aus dem Kanton Glarus zelebrierte Vikar Sebastian Thayyl, Näfels, mit.

Bischof Joseph wartete in seiner bekannten, mitreissenden Art mit seiner  Festpredigt auf. Im Hintergrund links die gestiftete grosse Kerze des Fridlibundes des Kantons Glarus. Sichtbar das Fridolinsbanner, eine Kopie des Schlacht-banners und der grossen Darstellung im Landratssaal.

 

Die Festpredigt von Bischof Dr.Dr. Jospeh-Maria Bonnemain finden Sie unter der Rubrik "Glarner Mosaik" auf diser Homepage.

Glarnerinnen und Glarner, wohin das Auge schaut!

Vlnr: a. Gemeindepräsident Gerry Flogerzi mit Gemalin Annelies, Karin Heer, Regierungsrat Dr. Markus Heer, Gemeindepräsident Fridolin Staub mit Gattin und Landesstatthalter Dr. Andrea Bettiga.

Ganz links: Fred Thelen, Ortsvorsteher in Wallbach-Bad Säckingen, verdeckt die Obergerichtspräsidentin Dr. Petra Hauser, stehend Christa Landolt-Grieb.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auszug aus dem Münster zur Prozession durch die Innenstadt.

 

Br. Alexander Schlachter OSB,

Kloster Einsiedeln, nimmt seit Jahrzehnten regelmässig am Fridlini teil und ist jeweils Kreuzträger.

 

Im Kloster Einsiedeln ist er ein gewiefter und figalanter Mann am Empfang an der klosterinneren Pforte.

Seit Jahrhunderten tragen acht kräftige Männer den rund 350 kg schweren Fridolinsschrein mit den Gebeinen des heiligen Fridolin mit. Der kostbare Silberschrein wurde von der letzten Säckinger Äbtissin Mari-Anna von Hornstein-Göffingen (1723-1809) eingeführt.

 

Die Kursaalauftritte

 

Nach einer längeren Rede "zur Nation", sprachen der Bischof, der Landesstatt-halter, die Landratspräsidentin und der Gemeindepräsident

Den goldenen Fridolin, den sonst nur Regierungsräte am Revers tragen, über- reichte der Landessstatthalter dem Dekan und Münsterpfarrer Peter Berg, der zum letzten Mal im Amt an einem Fridlini teilnahm. Peter Berg war 27 Jahre "Chef" des Münsters und der Pfarrei St. Fridolin. Die Glarner Regierung ehrt die jahrelange Beziehung, Freundschaft und Gastfreundschaft des Säckinger Geist-lichen. Eine noble Geste und ein Renommé für die Glarner Regierung.

Der Geehrte: Dekan und Münsterpfarrer Peter Berg, war 27 Jahre in Bad Säckingen Seelsorger. Er übergibt seine Pfarrei am 1. Januar 2026 seinem Nachfolger Dekan Peter Nicola. 

Peter Nicola, ein Mann mit Erfahrung in kirchlichen Leitungsfunktionen, wird an die Spitze der (neuen) Kirchengemeinde Hochrhein-Südschwarzwald treten, die dann 38.000 Gläubige vereint, die bisher 42 Pfarreien in sechs Seelsorgeein-heiten angehörten. Der 60-Jährige ist seit 2010 Dekan des Dekanats Linzgau und sieht die neue Grossgemeinde am Hochrhein als grosse Herausforderung mit Chancen und Risiken. „Aus einem halben Dekanat wird eine Pfarrei“, so Nicola, „da wird mancher Gläubige sagen, um Gottes Willen, müssen wir nun alles in Bad Säckingen machen?“

Der Linzgauer Dekan Peter Nicola wird ab 2026 die Grosspfarrei St. Fridolin und die römisch-katholische Kirchengemeinde Bad Säckingen leiten. 

 

Peter Nicola wurde 1964 in Pforzheim geboren. Stark durch das Elternhaus geprägt, studierte er Theologie in Freiburg und Münster von 1984 bis 1989. Nach der Priesterweihe 1991 war er zunächst als Kaplan im Odenwald und bei Karls-ruhe tätig. Seit 1997 ist er Pfarrer in Salem-Heiligenberg und seit 2010 Dekan des Dekanats Linzgau mit 36 Pfarreien in sieben Seelsorgeeinheiten.

 

Zu den Erfolgsaussichten für die neue Kirchengemeinde Hochrhein-Süd-schwarzwald kann sich Nicola noch nicht äussern, „da ich die Personen und Strukturen noch nicht kenne, das wird sich in den nächsten Monaten entscheiden.“ Seinen ganz persönlichen Weg in der neuen Kirchengemeinde kennt er hingegen genau: „Nahe an den Menschen zu sein, ist mir ganz wichtig. Ich will mit den Menschen sein.“ Dass er dabei an seinem Vorgänger Dekan Peter Berg gemessen wird, ist ihm klar. „Es sind gewaltige Fussstapfen, in die ich trete, aber der Herausforderung möchte ich mich gerne stellen.“

 

entnommen aus: Südkurier 4. Februar 2024

 

Schlusspunkt

Premiere: erstmals wurde der Fridlischal, angeregt durch Andreas Zimmermann, bei den "Freunden von Bad Säckingen" getragen. Hier präsentiert von drei alten Freunden seit der Gründung der Partnerschaft: von rechts nach links: Karl Braun, Kulturschaffender, wandelndes Geschichtslexikon über Fridolin und Bad Säckingen und noch vieles mehr, mehrfacher Buchautor, Winfried Ays, Gründerpräsident des "Freundeskreises Näfels/Glarus Nord",  hat zig Reisen ins Glarnerland organisiert und den Freundeskreis auf rund 300 Mitglieder aufgebaut und meine Wenigkeit, seit dem 6. März 1988 am Fridlini dabei.

Die stattliche Delegation der "Freunde von Säckingen" unter Leitung von Peter Neumann, Präsident, trug diesen "Fridlischal" zum ersten Mal und erntete viel Lob von der Bad Säckinger Bevölkerung.

 

Unser Bild: vlnr Winfried Ays, Gründerpräsident des "Freundeskreises Näfels/ Glarus-Nord" (300 Mitglieder), Fritz Stüssi, Luchsingen, hintere Reihe: Nicola Tuena, Mollis, Silvia Albertini, Näfels, Kurt Gallati, Näfels, Thomas Hunold, Oberurnen, im Hintergrund stehend Marian und Knut Hasselhauf, Präsident Freundeskreis, Fridolin Gallati, ganz rechts Josef Landolt, Näfels, Peter Neumann, Näfels, Präsident "Freunde von Bad Säckingen". 

 

Kontakt für Interessenten: 055-612 52 00 oder 079-430 63 72,

peter_neumann@bluewin.ch

Eine Aufnahme für die Ewigkeit

Bischof Joseph-Maria Bonnemain, umzingelt von einer noch nie dagewesenen Delegation von kantonaler und gemeindlicher Politprominenz am Fridlini.

 

vlnr.: Dekan und Münsterpfarrer Peter Berg, Fridolin Hauser, alt Gemeindeprä-sident, Mitbegründer der Partnerschaft anno 1988, Karin Heer, Dr. Markus Heer, Regierungsrat, Dr. Petra Hauser, Obergerichtspäsidentin, Fridolin Staub, Ge-meindepräsident Glarus Nord, Thomas Fridolin Tschudi, Regierungsrat, Marina Tschudi, Bischof Dr. Dr. Joseph Bonnemain, ChurDaniela Bösch, Landrats-präsidentin, Dr. Andrea Bettiga, Landesstatthalter, Bruno Gallati, Gemeinde-rat, Mitbegründer der Partnerschaft Botschafter der Gemeinde Glarus-Nord, Da-niela Gallati.

 

Fettgedruckt: Redner/ Rednerin


Der bunte Strauss an Reden im Kursaal

 

 

Bischof Dr. Dr. Joseph-Maria Bonnemain

 

Für die Einladung heute hier mit Ihnen das Fridolinsfest zu feiern und für Ihre Gastfreundschat möchte ich Ihnen ganz herzlich danken. Mit Ihnen zu feiern, be-

reitet mir grosse Freude und ist ein Zeichen dafür, dass wir auf beiden Seiten des

Rheins sehr verbunden bleiben. Man könnte sagen, dass diese Strömung uns nicht trennt, uns nicht voneinander abgrenzt, sondern vielmehr uns verbindet.

 

Als Bischof von Chur und Apostolischer Administrator – sozusagen Päpstlicher Verwalter – diverser ehemaliger Konstanzer Diözesangebiete ist es mir wie gesagt eine wahre Freude, heute bei Ihnen in Bad Säckingen zu weilen und mit

Ihnen zusammen das Fest des hl. Fridolin zu begehen.

 

Säckingen, wie der Ort bis 1978 hiess, gehörte mit seinem eindrucksvollen Bau des Fridolinsmünsters, des ehemaligen Damenstifts (gegründet 6./7. Jahr-., hundert säkularisiert 1806), zum enorm weit  estreckten Bistum Konstanz. Ebenso Teil dieses Bistums war das Gebiet des heutigen Kantons Glarus bei uns in der Schweiz.

 

Sie sehen: Das ehemalige Bistum Konstanz verbindet uns mehr als wir ahnen. Im

November 1678 errichtete der Konstanzer Bischof zur besseren Verwaltung seiner Schweizer Quart“ auch ein eigenes Kommissariat für den Stand Glarus (bis 1824), nachdem der katholische Rat im seit der Reformation paritätischen Glarus den Bischof darum ersucht hatte. Der Kommissar war gleichzeitig Pfarrer in Glarus oder in Näfels und besass für seinen Distrikt die Ehegerichtsbarkeit.

 

1815 löste die römische Kurie das gesamte Gebiet der „Schweizer Quart“ von der

damals noch existierenden Diözese Konstanz ab und unterstellte das Territorium

einem Apostolischen Administrator in der Person des Stiftsspropstes von Bero-münster. Als dieser 1819 starb, wies man die „Schweizer Quart“ vorerst gesamt- haft dem Churer Bischof zur weiteren Administration zu – jedoch in der Hoffnung,

bald möglichst geeignete Lösungen in der Zuteilung zu finden.

 

Diese Lösungssuche gestaltete sich viel schwieriger als die Zuordnung der deutschen Gebiete des 1821 untergegangenen Bistums Konstanz. Säckingen kam damals zur neuen Erzdiözese Freiburg i. Br. (gegründet 1821). Der Kanton Glarus hingegen schwebte in eine provisorische Zukuntt, die eigentlich bis heute andauert:

 

Der Bischof von Chur ist bis zum heutigen Tag Verwalter ehemaliger Konstanzer

Gebietsanteile, die seit 1819 noch keine definitive Zuteilung erfahren haben: so

der Kanton Uri (ohne Ursern), die Kantone Ob- und Nidwalden, Zürich und eben

Glarus.

 

So komme ich als Bischof von Chur und Verwalter des „Landes des hl. Fridolin“

(= Glarus) zu Ihnen nach Bad Säckingen und freue mich, so in der historischen Verbindung zu stehen, die Säckingen und Glarus gemeinsam zum Bistum Konstanz aufweisen.

 

Ich glaube, dass wir alle, vor allem als Christinnen und Christen, heute vielmehr

denn je das Verbindende und nicht das Trennende betonen und pflegen müssen.

Die katholische Kirche kennt keine Grenzen. Unsere Kirche ist eine welt-umfassende, alle unabhängig von Herkunft, Hautarbe Sprache, Nationalität und

Konfession sind Kinder Gottes und bilden zusammen die Familie seiner Kinder.

 

Die Welt braucht Eintracht, Frieden und Einheit. Wir setzten uns alle sicher ein,

damit Konfrontationen, Kriege, Trennungen, Diskriminierungen, ideologische

Nationalismen und Imperialismen und Aggressionen überwunden werden können.

 

Unser heutiges Zusammenfeiern ist ein schönes Beispiel der Eintracht und so ve

so wünsche ich allen Gottes reichen Segen für all das, was uns verbindet.


Landesstatthalter Dr. Andrea Bettiga

Mit grosser Freude kommen wir Glarnerinnen und Glarner jeweils an den Hoch- rhein zum einzigartigen Fridolinsfest, denn mit Ihrer Stadt sind wir als Land Glarus seit Jahrhunderten verbunden.

 

Ich spreche Ihnen meine grosse Bewunderung aus für die Selbstverständlichkeit wie Sie das Andenken an den heiligen Fridolin durch alle Stürme der Zeit und mit grossem Engagement feiern.

 

Obwohl Fridolin ja kein echter Glarner war, hat er dennoch auf unsere Kantons-geschichte einen wichtigen & zeitlosen Einfluss.

 

Zur Freude gehört auch mein Dank für Ihre Einladung und ich freue mich, dass wir als stattliche Delegation aus unserem Kanton vor Ort sind. Parlament, Gerichtsbarkeit, drei Regierungsräte. Mit dieser breiten Repräsentanz bekunden wir Ihnen unseren Respekt und betonen die Jahrhunderte alte Beziehung und Freundschaft.

 

Gerne überbringe ich Ihnen die herzlichsten Grüsse von Land und Volk des Kan-tons Glarus.

 

Neben der Freude schwingt bei mir heute aber auch ein Tropfen Wehmut mit. Auf die kommende Landsgemeinde im Mai werde ich altershalber und nach Gesetz zurücktreten. Im Kanton Glarus gilt eine Amtszeitbegrenzung für den Regierunrat und die Richter mit 65 Jahren. Im Volksmund wird das «Altersguillotine» genannt.

 

Das läuft in Deutschland anders: Als Ihr Bundeskanzler Willi Brandt zu einer Wiederwahl antreten wollte, wurde er gefragt, ob er sich dies in seinem Alter überhaupt noch zumuten wolle. Er antwortete: «Ach was, in meinem Alter hat Konrad Adenauer erst angefangen».

 

Meine Damen und Herren

Unser heutiges Leben ist gekennzeichnet durch raschen Wandel (Natel) – wir bewegen uns in einer sich rasend verändernden Zeit - die Medien zeigen täglich das Weltgeschehen und machen uns bewusst, dass mor-gen schon alles ganz anders aussehen kann!

 

Und heute kommen wir zusammen, um das Leben und die Schaffenskraft eines Mönchs, der vor 1600 Jahren gelebt hat, zu feiern. Was für ein herrlicher Wert ...voller Kontrast! Gerade heute, wo unsere Gesellschaft zunehmend schnellle-biger und oberflächlicher wird!

   

Ich bin in diesem Jahr gerne ans Fridlini gekommen, um mich von Ihnen zu ver- abschieden und Ihnen herzlich zu danken für ihre sprichwörtliche Gastfreund- schaft und unsere gegenseitigen Beziehungen.

 

2012 war ich als Landammann von Ihnen eingeladen und durfte als bleibendes Zeichen unserer Verbundenheit das Glarnerwappen, den heiligen Fridolin in Glas, überbringen. Er wird im Aufgang zum Kursaal dauernd an unsere gegen-seitige Freundschaft erinnern.

 

In den Ruhestand gehe ich aber nicht allein…. 

 

Auch Herr Dekan und Münsterpfarrer Peter Berg. Mehr als ein Vierteljahrhundert haben Sie als Fridolinspfarrer segensreich gewirkt, sie waren auch vor wenigen Jahren in Näfels Festprediger am Hochfest Maria Empfängnis und haben auch schon an der - Näfelser Fahrt, der jährlichen Gedenkfeier an die Verstorbenen der Schlacht bei Näfels anno 1388, teilgenommen.

 

Ich bitte, Hochwürden, auf die Bühne zu kommen:

 

Als Zeichen der Verbundenheit  und als dankbare Erinnerung möchte ich Ihnen unseren Sankt Fridli in Gold überreichen. Er möge Sie auf Ihrem weiteren Lebens weg begleiten und auch an unsere glarnerische Freundschaft erinnern.

 

Wir Glarner Regierungsräte tragen dieses Zeichen am Revers, Sie sind der erste, den wir mit diesem Zeichen ehren möchten.

 

Ihnen, Bürgermeister Alexander Guhl, danke ich herzlich für die Einladung und wünsche  der ganzen Festgemeinde ein schönes «Fridolins-fest». Danke für Ihre Aufmerksamkeit! 

 

 


Landratspräsidentin Daniela Bösch

 

Ich bedanke mich ganz herzlich für die Einladung zum Fridolinsfest 2025 hier in Bad Säckingen. Gerne überbringe ich Ihnen im Namen des Glarner Landrates die besten Wünsche und herzliche Grüsse.

 

Der Fridolin ziert das Glarner Wappen. Die Geschichte dahinter beindruckt. So bin ich bereits in meiner Schulzeit, ob den Worten: «Ursus stand uf» fasziniert gewesen. Ich gebe zu, einerseits löste die bildliche Vorstellung dieser Worte doch etwas Angst in mir aus – doch andererseits auch eine immense Genugtuung, dass damit Gerechtigkeit hergestellt werden konnte.

 

Während einigen Jahren, als Lehrerin an der 5. und 6. Klasse, durfte ich im Ge-schichtsunterricht meinen Schülerinnen und Schülern diese Faszination über den Glaubensboten Fridolin weitergeben. So ist es nicht erstaunlich gewesen, dass bei der jeweiligen Exkursion zum Thema Kanton Glarus meine Lernenden bei der Führung im Freulerpalast in Näfels sich schon zu Beginn der Führung nach dem «echten» Fridolins Banner der Schlacht bei Näfels erkundigten und alles über den Fridolin wissen wollten.

 

Ja, eine Nachbildung dieses Banners mit dem Fridolin ziert noch heute den Land-ratssaal. Vor bald 16 Jahren als ich im Glarner Landrat vereidigt worden bin, zum Fridolin-Banner hinaufschauend den Schwur geleistet – ein ganz besonderer, tiefgehender Moment.


Seit der Rennovation und damit verbundenen technischen Umbau des Landrats-saales bleibt das Banner des Fridolins während den Ratssitzungen durch die Leinwand verdeckt. Doch er, der Fridolin, ist da und wacht über dem Landrats-saal – und gerade als Landratspräsidentin den Fridolin im Rücken zu wissen, beruhigt, stärkt und macht unheimlich stolz.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein schönes Fridolinsfest 2025 und ich bedanke mich für die Einladung und Ihre Aufmerksamkeit!

 


Gemeindepräsident Glarus Nord: Fridolin Staub

Ich freue mich, als Gemeindepräsident der Gemeinde Glarus Nord – und auch als getaufter Fridolin! – am heutigen Fridolinsfest hier in Bad Säckingen einige Worte an Sie richten zu dürfen. Es freut mich ebenfalls, Ihnen die besten Grüsse der Behörden, der Gemeinde Glarus Nord überbringen zu dürfen.

 

Die Bedeutung und der Bezug des Heiligen Fridolins für den Kanton Glarus sind bestens bekannt – es ist das einzige Wappen alles Schweizer Kantone, das eine Person – den Hl. St. Fridolin zeigt.

 

Auch für die Gemeinde Glarus Nord ist der Heilige Fridolin von Bedeutung: Das Erbe um das Wesen und Wirken Fridolins bildete einst den Ursprung für die Entstehung der gemeinsamen Städtepartnerschaft, welche im Jahr 1988 zwischen Bad Säckingen feierlich begründet und seither stetig gepflegt wurde.

 

Der Heilige Fridolin diente hierbei als verbindendes Element und als Band, welches diese Partnerschaft in den vielen Jahren darauf stärkte: Sei es durch das Begehen der gemeinsamen Traditionen und gegenseitige Besuche beim Fridolinsfest oder Näfelser Fahrt anlässlich des Gedenkens an die Schlacht bei Näfels. Dazu kommen weitere gegenseitigen Kontakte im Jahresablauf und die Freundschaften, welche zwischen der Stadt am Hochrhein und der Gemeinde an der Linth mit ihren acht Dörfern entstanden sind.

 

Die Städtepartnerschaft mit Bad Säckingen wurde, als die Gemeinde Glarus Nord entstand, feierlich neu begründet und wird seitdem weitergeführt. Dies einerseits, um diese verbindende Tradition als Bestandteil unseres Erbes zu sichern und weiter zu führen.

 

Andererseits bildet der Heilige Fridolin die Grundlage unserer gemeinsamen Partnerschaft, auch ein Band innerhalb unserer Gemeinde Glarus Nord mit ihren acht Ortschaften. So kennen viele unserer acht Dörfer, von Bilten ganz im Norden bis nach Mühlehorn im Osten unserer Gemeinde, direkte Bezüge zum Heiligen Fridolin.

Ebenso werden in vielen unseren Dörfern Traditionen und Bräuche zu Ehren des Heiligen Fridolins gelebt. Sie bilden dadurch fester Bestandteil unserer Identität. Dadurch ist der Heilige Fridolin auch ein gemeinsames Band für die acht sehr unterschiedlichen Ortschaften.

 

Dadurch kann der Heilige Fridolin auch unsere verhältnismässig junge Ge-meinde Glarus Nord weiter stärken.

 

Wir freuen uns daher, die Städtepartnerschaft mit Bad Säckingen im Zeichen des Heiligen Fridolins auch in den neuen Glarner Gemeindestrukturen seit 2012 weiterzuführen.

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren

Für die Einladung an das heutige Fridolinsfest bedanke ich mich als Ge-meindepräsident der Gemeinde Glarus Nord daher herzlich und habe auch ein kleines Präsent aus heimischer Produktion mitgebracht.

Ich wünsche Ihnen weiterhin eine eindrückliche Feier zu Ehren des Hl. St. Fridolin..

(Fridolin Straub überreichte dem Bürgermeister ein ganze Gebinde von Wein, der im Glarus-Nord wächst.)


Samstag, 8. März 2025

 

Heute ist Weltfrauentag

Internationaler Frauentag (englisch International Women’s Day, kurz IWD), 

 

Weltfrauentag oder Frauentag sind Namen eines Welttags, der jährlich am 8. März gefeiert wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahl-recht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen.

Erstmals fand der Frauentag am 19. März 1911 statt.

1921 wurde sein Datum durch einen Beschluss der Zweiten Internationalen Kon-ferenz kommunistischer Frauen in Moskau endgültig auf den 8. März gelegt.

Dieses Datum wählten auch die Vereinten Nationen (UN) im Internationalen Jahr der Frau 1975 zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ und richteten dazu erstmals am 8. März 1975 eine Feier aus. Mitte 1975 wurde dann in Mexiko-Stadt die erste UN-Weltfrauenkonferenz abgehalten und es folgte die „UN-Dekade der Frau“ (1976–1985).

Was es nicht alles gibt!

 

Mir Mannä wääred aarem Göttänä, wänn's pFrauä nü-gääb!


Samstag, 8. März 2025

 

Der Schnitter Tod ruht nicht

 

Drei Todesanzeigen im Kästchen

Nach altem Näfelser Spruch "gaht niä äinä-n-äläi" und "Liit überä Sunntig ä Liich im Huus, wiirt plötzli nuch ä zwäiti druus".

Drei liebe Mitlandleute aus Näfels sind verstorben.

 

Am 28. Februar verstarb im Altersheim Niederurnen Hermine Gallati-Hartreil. Sie war die Gattin von Sepp Gallati-Hartreil, (Glaser Sepp) Schreiner, langjäh-jriger Leichenträger. Beerdigung am 19. Màrz (Seppätaag) Namenstag ihres verstorbenen Ehemannes.

 

Am 5. März Josef Landolt-Gallati, Gerbi 40, Beerdigung Sa 15. März      

Am 5. Màrz Florentin Schwitter, genannt "Flöri", Oberdorf 21, Beerdigung Mi13. März 

 

R. I. P.


Freitag, 7. März 2025

 

Segensreiches Wirken

 

der

 

Ingenbohler Schwestern

 

in Näfels

Aus Anlass des 200. Geburtsjahres der Ordensgründerin Mutter Maria Theresia Scherer möchte ich gerne Infos zusammentragen über das Wirken von Ingen-bohler Schwestern im Dorf Näfels. Eine erste "Ladung" verdanke ich Markus Näpflin, der sich über die Geschichte des Klosters Ingebohl bestens auskennt.

Er stellte mir die folgenden Daten und Namen zur Verfügung

 

"Es gab folgende Wirkungskreise:

 

Armenanstalt/Bürgerheim/Altersheim (1850-1852 und 1871-1986),

Privatkrankenpflege (1900-1963),

Kindergarten (1917-1974) und

Kinderheim «Idaheim» (1918-1984)."

  

Aus dem Dorf Näfels stammen viele Geistliche und Klosterfrauen. Hier die Liste der Ingenbohler Schwestern aus unserem Dorfe, die mir freundlicherweise Markus Näpflin spontan und in verdankenswerter Weise überliess:

 

 Ingenbohler Schwestern aus Näfels

 

Name                                                geboren        Profess         gestorben

 

1.  Sr. Gordiana Fischli                        1829               1862               1889

 

2.  Sr. Romedia Fischli                        1876               1902               1911

 

3.  Sr. Dolorosa Gallati                        1877               1904               1906

 

4.  Sr. Tereswida Gallati                      1894               1915               1985

 

5.  Sr. M. Wilhelma Grüninger            1902               1932               1990

 

6.  Sr. M. Fidelis Hauser                     1882               1903               1963

 

7.  Sr. Friderika Hauser                      1885               1908               1928

 

8. Sr. Hilarina Hauser                         1863               1898               1931

 

9. Sr. M. Konradina Hauser                1889               1911               1955

 

10. Sr. Blandina Hophan                      1878               1897               1927

 

11. Sr. Casimira Landolt                       1872               1896               1904

 

12 Sr. Emerana Landolt                       1857               1876               1923

 

13. Sr. Lauretana Landolt                     1893               1922               1960

 

14. Sr. Ursia Landolt                             1870               1900               1958

 

15. Sr. M. Fridberta Müller                   1900                1944               1998

 

16 Sr. M. Jolanda Müller                     1909                 1937               2000

 

17 Sr. M. Ruth Müller                           1903                1929               1952

 

18 Sr. Franziska Schwitter                  1912                 1937               1988

 

19 Sr. Rogeria Schwitter                      1853                1881               1916

 

20 Sr. Roberta Schwyter                     1873                1902               1934

 

 

ad 1)

96-46-26-15-11-9                                  Gen.6

Fridolin Josef Anton Fischli von Näfels, im Herrenweg, Wagner, Schlittenmacher,

des Jodocus Fridolin und der Maria Anna Luchsinger No.46

* 1778 Mai 25. + 1861 März 6.

oo

1824 März 1. Maria Anna Katharina Noser von Oberurnen, Krämerin,

des Fridolin Valentin und der Anna Maria Hug No.57

* 1792 März 24. + 1878 Dez.10. im St.Fridolin

 

       1807 Jan.5. ist Fischli angeworbener Soldat unter Napoleon. 1816 Dez.5. nochmals

für vier Jahre nach Frankreich.

 

1824 Dez.25.  Jodocus Fridolin + 1825 Mai 16.

1826 Juli 23. Anna Katharina Magdalena + 1889 Feb.27. in Ingenbohl, Ordens-Sr.

1828 Feb.8.   Anna Katharina Margaretha + 1829 Feb.16.

1829 Nov.15.  Anna Elisabeth + 1829 Nov.27. im Herrenweg

1831 Sept.9.  Karl Franz + 1831 Sept.10. im Herrenweg

1833 Mai 1.   ANNA ELISABETH KATHARINA vide Müller No.409

 

ad 2)

141-101-63-31-25-15-11-9                          Gen.8

Fridolin Josef Fischli von Näfels, Rösslistrasse, Färber, Ziegerhändler,

des Fridolin Josef und der Maria Magdalena Hauser No.101

* 1835 Dez.11. + 1909 Nov.16.

oo

I. 1862 Apr.28. Anna Margaretha Schwitter von Näfels,

des Zimmermann Fridolin und der Anna Maria Josefa Landolt No.155

* 1841 Juli 26. + 1879 Juli 15. Rösslistrasse

oo

II. 1882 Feb.20. Maria Theresia Philomena Blarer von Schmerikon,

des Josef Alois und der Maria Katharina Barbara Rickli

* 1849 Apr.13. + 1903 Okt.19. im Spital

 

Vulgo Küppensepp; Küpe latein. niederdeutsch für: Färbebad, Färbekessel, Lösung

eines Küpfenfarbstoffes. Wegen Sohn Josef vide Jubiläums-Schrift 1920 Pfarrer

Schönbächler, fol.28.

 

1863 Jan.31.  Fridolin + 1863 Apr.6.

1864 Jan.26.  Josef + 1900 Apr.10. in Limburg als Bruder Josef in der Congregation der Pallottiner in Kamerun Afrika tätig.

1865 Juni 10. Anna Magdalena + 1865 Nov.4.

1866 Okt.16.  Fridolin + 1945 Apr.14. war Hausierer

1868 Aug.27.  NIKLAUS VIDE No.182

1871 Juni 28. MATHIAS VIDE No.191

1874 Jan.5.   Johanna + 1877 Aug.23.

1876 Aug.6.   Anna + 1911 Dez.14. als Ordens-Schwester Romedia in Ingenbohl

1878 Okt.14.  JOHANN VIDE No.201

1882 Apr.2.   Theresia + 1951 Mai 5. in Näfels

1886 Okt.29.  WILHELM VIDE No.220

 

ad 3)

203-154-127-110-90-74-45-34-26-22-14a-4a          Gen.12

Johann Melchior Gallati von Näfels, Holzer, Feldarbeiter, Landwirt, Postmeister, im Loch,

des Kaspar Fridolin und der Maria Elisabetha Carolina Oswald No.154

* 1837 März 8. + 1917 Nov.13.

oo

1870 Apr.25. Maria Carolina Müller von Näfels,

des Boten und Einzüger Johann Melchior Josef und der Anna Maria Elisabeth ... No.356

* 1843 Jan.27. + 1882 Sept.26.

 

1871 Aug.28.  JOH. MELCHIOR VIDE No.246

1873 März 19. Fridolin + 1898 Apr.18. ledig, Lochstrasse

1874 Juli 16. Mathias + 1874 Aug.17.

1877 Feb.26.  Marianna + 1906 Juni 14. ledig, in Ingenbohl als barmherzige Schwester

1878 Okt.1.   CAROLINA vide Landolt No.411

 

1882 Juli 8.  Anna Elisabeth + 1882 Okt.15.

 

ad 4)

225-182-153a-133-116-99-80-62-46-34-26-22-14a-4a  Gen.13

Josef Gallati von Näfels, Lehrer,

des Josef Balthasar und der Anna Katharina Hauser No.182

* 1864 Feb.8. + 1945 Juli 25. in Näfels

oo

1891 Mai 9. Maria Verena Schwitter von Näfels,

des Kaminfeger Fridolin Josef und der Maria Magdalena Hauser No.164

* 1864 Feb.26. + 1948 Nov.10. in Näfels

 

1894 Apr.14.  Maria, Ehrw. Schwester in Ingenbohl, Musiklehrerin in Sacré-Coeur in Estavayer + 1985 Mai 3. ledig, wohnhaft gewesen in Fribourg

1895 Okt.11.  JOSEF VIDE No.284

1897 Aug.17.  WILHELM VIDE No.290

1898 Okt.15.  Leo + 1914 Mai 3. in Glarus im Spital an Blinddarmentzündung, er war Handelslehrling

1900 März 5.  Walter + ... reiste nach New York ( 2 Söhne und 1 Tochter)

1901 Apr.24.  HERMANN VIDE No.297

1902 Apr.26.  AGNES, Damenschneiderin, Mercerie in Flawil; cop. 1941 Nov.21. in Flawil Kfm. Joh. Karl Edelmann von Nuolen, des Joh. Gottlieb und der Maria PaulinaVerena Bächtiger, * 1883 Juni 25. in Flawil

1903 Dez.18.  Karl + 1903 Dez.18.

 

ad 5)

81-60-51-36-30-26-20-14-6-5-A                     Gen.11

Wilhelm Grüniger von Näfels, Fabrikarbeiter, in Gossau SG, Kaufmann,

des Melchior und der Anna Margaretha Fischli No.60

* 1862 Juli 1. + 1938 Juli 22. in Gossau SG

oo

I. 1887 Sept.3. Maria Elisabeth Fischli von Näfels,

des Spinner und Holzer Josef Anton und der Anna Barbara Oswald No.124

* 1863 Jan.1. + 1924 Apr.27. in Gossau SG

oo

II. 1924 Aug.28. Maria Rosa Künzle von Gaiserwald, Witwe des Josef Alfred Giger von Quarten seit 1911 Jan.11., des Karl Dominik und der Maria Rosa Sennhauser

* 1877 Juni 25. + 1943 Dez.23. in Gossau

 

1888 Sept.3.  ELISABETHA BARBARA vide Schneider No.16

1890 Mai 25.  Wilhelm + 1892 Okt.3. Unterdorf

1891 Sept.2.  MARIA vide Hugentobler No.1

1894 Feb.9.   KARL WILHELM VIDE No.99

1895 Aug.20.  CAROLINA vide Stutz No.1

1900 Sept.23. JOSEF VIDE No.105

 

1902 Okt.4.   Anna Martha + 1990 Juni 25. Ordensr. M. Wilhelmatin Ingenbohl

  

ad 6) ad 7) 9) 

Konrad Hauser von Näfels, Lehrer,

des Heinrich Fridolin und der Magdalena Müller No.202

* 1857 Nov.25. + 1936 Jan.31.

oo

1882 Feb.19. Sophia Stengeli von Kaiserstuhl, Näherin,

des Schlosser Moritz und der Verena Scheubli

* 1860 Jan.21. + 1951 Jan.8. in Näfels

 

1882 Dez.2.   Sophie + 1963 Juni 16. in Ingenbohl, Klosterschwester Fidelis

1884 Sept.7.  Konrad + 1885 Apr.11.

1885 Okt.30.  Elisabeth + 1928 Mai 27. in Ingenbohl, Klosterschwester Friderika Justina

1887 Jan.25.  Konrad + 1912 Sept.13. in Bern, Apotheker

1888 Juli 19. Hedwig + 1888 Aug.19. Fahrtsplatz

1889 Okt.29.  Hedwig + 1955 Dez.1. Klosterschwester Conradine

1891 Nov.29.  Maria Katharina + 1950 Jan.23. in Näfels

1894 März 29. JOSEF VIDE No.362

1895 Dez.29.  LEO VIDE No.411

1898 Nov.11.  Sohn tot geboren, Fahrtsplatz

 

Während 55 Jahren Lehrer in Näfels, vide Gl.Vbl. 1932 Nov.7. beim Rücktritt, auch Gl.N. Vide Gl.Vbl. 1936 Feb.1. und 4.; 1937 Mai 20. H.H. Pfarrer Braun: "Lehrer Konrad Hauser von Näfels" Biogr.d 6)

 

ad 8) offen

 

ad 10)

 

57-45-31-24-20-10-8-5-4                           Gen.9

Rudolf Friedrich Hophan von Näfels, Musiklehrer in Feldkirch,

des Jakob Fridolin und der Anna Barbara Elisabeth Landolt No.45

* 1845 Juli 6./7. + 1916 Apr.10.

oo

1873 Aug.5. Mathilde Stichel von Augsburg, des Lehrer Anton und der Rosina Soratroy

* 1848 Nov.30. + 1919 Dez.9. in Goldach

 

1874 Juli 9.  in Feldkirch: FRIDOLIN ANTON VIDE No.63

1875 Juli 12. Julius + 1964 Dez.26. in Disentis (*)

1876 Nov.6.   ELISABETHA MATHILDA ROSINA VIDE No.65 ill. Kind

1877 Okt.25.  Mathilde + 1886 Mai 13. in Feldkirch

1878 Okt.22.  Rosa Maria Klara + 1927 Nov.4. als Schwester Blandine in Ingenbohl

1880 Juli 6.  Emma + 1882 Jan.6.

1883 Jan.10.  Anton Josef Maria + 1918 im Herbst an Grippe in Amerika

1884 Jan.31.  JOSEF MARIA VIDE No.67

1885 Apr.25.  OTTO MARIA VIDE No.74

1887 Okt.20.  Carl Maria Josef, in Frankreich + 1972 Jan.18. in Glarus

 

            (*) Der Sohn Julius, nun Pater Dr. Beda Hophan, studierte am Jesuiten-Collegium in Feldkirch und trat dann in das Kloster Disentis ein. Er studierte an der Universität in Freiburg altklassische Philologie, wurde 1903 Dr. Seit 1916 ist er Präfekt in Disentis, 1925 Abt, vide Gl.Vbl. 1925 Juni 10., silbernes Abtjubiläum in Disentis, vide Gl.Vbl. 1950 Juni 28. 80. Geburtstag, vide Gl.Vbl. 1955 Juli 12. 60jähriges Priesterjubiläum vide Gl.Vbl. 1958 Apr.25. 1963 Juni 10. Rücktritt als Abt, vide Gl.Vbl. 1962 Mai 30. in Disentis/Mustèr eingebürgert.

 

ad 11)

274-153-105-69-55-37-15-11b-10-25 Gl-15-11c-10-7  Gen.14

Seiler Joh.Melchior Landolt von Näfels, Viktualienhandlung, genannt Suberellis,

des Zimmermann Kaspar Fridolin und der Maria Anna Theresia Schwitter No.153

* 1838 Dez.31. + 1874 März 14. im Armenhaus

oo

1867 Sept.8. Maria Anna Barbara Schwitter von Näfels,

des Bauer Jakob Anton und der Maria Barbara Giger No.148

* 1845 Apr.22. + 1923 März 20.

 

1868 Sept.5.  Maria Barbara + 1959 März 2. in Näfels

1869 Aug.21.  Anna Elisabeth + 1958 Dez.18. in Näfels

1870 Dez.4.   Magdalena Barbara + 1871 Juli 2.

1871 Dez.27.  JOH.ALOIS VIDE No.402

1872 Dez.3.   Barbara + 1904 Nov.5. ledig, in Ingenbohl als barmherzige Schwester

1874 Nov.3.   Maria Sophia + 1875 März 31.

 

ad 12)

220-127-83-55-37-15-11b-10-25 Glarus-15-11c-10-7  Gen.13

Bauer Fridolin Josef Landolt von Näfels, gen. Twing-Fridli,

des Fridolin Josef Sebastian und der Anna Maria Elisabeth Landolt No.127

* 1820 Sept.9. + 1863 Jan.27.

oo

I. 1856 Feb.1. Katharina Barbara Stucki von Oberurnen,

des Joh.Josef und der Maria Katharina Küng No.177

* 1832 Aug.30. + 1858 Okt.26.

oo

II. 1861 Feb.11. Anna Katharina Tschudi von Näfels,

des Jakob Franz und der Marianna Barbara Gallati No.24

* 1841 Juni 30. + 1912 Dez.26.

       desp. 1866 Juni 6. vide Fischli No.147

 

1856 Aug.3.   MARIA BARBARA vide Belser No.1

1857 Aug.11.  Magdalena Elisabeth + 1923 Mai 8. ledig, in Ingenbohl als Ordens-Sr.

1862 Jan.19.  Fridolin Josef Sebastian + 1864 Juli 21.

 

1863 Jan.20.  Josef + 1863 Juni 18.

 

ad 13) 

342-230-133-97-68-51-37-15-11b-10-25 Gl-15-11c-10-7  G-15

Seilermeister, Armen= und Landrat, Johann Landolt von Näfels,

des Karl Josef und der Maria Barbara Leu No.230

* 1857 Dez.12. + 1918 Nov.13. an Grippe

oo

1889 Apr.29. Maria Magdalena Landolt von Näfels,

des Bergbauer Joh.Melchior und der Anna Elisabeth Müller No.198

* 1865 Nov.13. + 1941 Feb.14. in Näfels

 

1891 Jan.22.  FRIDOLIN VIDE No.465

1892 März 9.  Magdalena + 1892 Aug.8. im Unterdorf

1893 Nov.26.  Maria + 1906 Mai 31. in Ingenbohl als Schwester Laurartana

1895 März 22. Melchior + 1895 Juni 1. im Oberdorf

 

1896 Juli 6.  Johann + 1918 Nov.18. an Grippe, Seiler

 

ad 14)

 

276-140-90-61-42-19-2-28 Gl-25-15-11c-10-7        Gen.13

Küfer Franz Josef Landolt von Näfels, an der Burg,

des Bauer an der Egg Joh.Melchior und der Maria Anna Magdalena Schwitter No.140

* 1840 Sept.1. + 1917 Dez.25.

oo

1868 Apr.20. Maria Anna Antonia Fischli von Näfels,

des Nagler Joh.Melchior und der Anna Katharina Müller No.107

* 1845 Nov.30. + 1918 Mai 6.

 

1869 Feb.16.  Katharina + 1941 Jan.7. in Glarus

1870 März 20. Maria Magdalena + 1958 Dez.25. in Ingenbohl als Schwester Ursia,

vide Gl.Vbl.

1872 Juni 25. MARIA ANNA vide Hauser No.317

1873 Okt.14.  Sohn + ungetauft

1875 Apr.13.  Tochter + ungetauft

1876 Okt.23.  Sohn tot geboren

1878 Juni 23. JOHANN VIDE No.487

1881 Jan.13.  Sohn tot geboren

183 Mai 13.   Sohn tot geboren

1885 Okt.3.   Philomena

 

ad 15) 

 

ad 16)

 

ad 17)

548-452-303-244-203-130-81-33-31b-17 Gen.10

Fridolin Emil Müller von Näfels, Buchbindermeister, Schulpräsident, Kirchenrat,

des Karl Franz Josef und der Magdalena Elisabeth Landolt No.452 genannt Regina

* 1873 Nov.3. + 1956 März 28. in Näfels

oo

I. 1900 Mai 21. Maria Anna Feldmann von Näfels,

des Kaspar Oswald und der Maria Anna Wilpert No.136

* 1871 Feb.20. + 1903 Feb.20. in der 3. Geburtsperiode

oo

II. 1904 Juli 2. Josefina Feldmann von Näfels,

des Fridolin Casimir und der Maria Landolt No.134

* 1882 Okt.8. + 1943 Juni 23. in Näfels

 

Nekrolog siehe Tagespresse.

 

1901 März 13. EMIL VIDE No.647

1903 Feb.12. Anna + 1952 Sept.14. in Schwyz, wird 1929 Aug. Schwester Maria Ruth bei den barmherzigen Schwestern in Ingenbohl.

1905 Mai 1. Josef + 1983 Apr.6. ledig

1906 März 4. REGINA vide Küng No.65

1907 Mai 10. Ruth + 1996 Okt.5. wohnhaft gewesen in Näfels

1911 Mai 27. FRIDOLIN VIDE No.694

1914 Juli 7. IDA MARIA vide Fischli No.276

1917 Aug.29. JOH. ALOIS VIDE No.733

 

1924 Juni 8. Pia Josefina + 2004 Feb. 2. wohnhaft gewesen in Näfels

 

ad 18)

 

148-104-69-47-20-8b-7-D-B-A                       Gen.10

Jakob Anton Schwitter von Näfels, Bauer in Schänis auf der Matt, Viehhändler,

des Karl Josef und der Maria Barbara Stucki No.104

* 1813 Apr.13. in Schänis + 1875 Nov.26. in Zürich Kantonsspital

oo

1835 Jan.26. in Schänis: Maria Barbara Giger von Schänis von Rüttiberg,

des Johannes und der Maria Magdalena Glaus

* 1815 Sept.13. + 1861 Feb.10.

 

1835 Dez.17.  in Schänis: JOH. ANTON VIDE No.194

1837 Sept.24. in Schänis: Joh. Baptist + jung

1839 Jan.6.   in Schänis: KASPAR DOMINIC VIDE No.219

1840 Feb.15.  in Schänis: Joh. Christian + 1840 Juni 24. in Schänis

1842 Jan. ..  in Schänis: Jakob Anton + 1844 Juli 3.

1843 Okt.18.  in Schänis: Sebastian + 1847 März 1. in Oberkirch-Kaltbrunn

1845 Apr.22.  in Schänis: MARIA ANNA BARBARA vide Landolt 274

1846 Nov.7.   in Schänis: JOSEF CHRISTIAN VIDE No.249

1848 Apr.1.   in Schänis: Joh. Josef + 1872 Juli 13. ledig, Metzger in Lunel bei Montpellier

1849 Sept.10. in Schänis: JOSEF ALOIS VIDE No.239

1852 Apr.21.  in Schänis: Elisabeth + 1853 Jan.11.

1853 Dez.24.  in Schänis: Magdalena + 1916 Mai 20. im Kloster Ingenbohl als Schwester  Rogeria

 

 

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Auf der Homepage der Ingenbohler Schwester wird man wie folgt begrüsst:

"Wir Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz sind eine weltweite Ordens-gemeinschaft der katholischen Kirche. Wir lassen uns prägen von unserem Cha-risma und setzen uns in sozialen, bildenden und pastoralen Aufgabenfeldern zum Wohle der Menschen ein.

Unsere Ordensgemeinschaft wurde 1856 vom Kapuzinerpater Theodosius Florentini (1808–1865) und Schwester Maria Theresia Scherer (1825–1888) gegründet.

Sie entstand als eine kraftvolle Antwort auf die wachsende Not im 19. -. Heute leben über 2600 Schwestern in 18 verschiedenen Ländern in unserer Gemeinschaft und begegnen den vielfältigen Nöten unserer Zeit mit Offenheit und Tatkraft."

 Quelle: https://www.scsc-ingenbohl.org/


Freitag, 7. März 2025 15 Uhr

 

Sant Fridli auf brandneuem Fridlischal

 

Hauptversammlung "Freunde von Bad Säckingen"

Einer der beiden hatte die glänzende Idee, holte eine Offerte ein und beantragte die Anschaffung eines mit dem heiligen Fridolin bedruckten Schals, für das Gros-se Fridolinsfest in Bad Säckingen, der andere war von der Idee so angetan, dass er spontan die Anschaffung sponsern wollte. Siehe da - sieben Tage nach der Versammlung -  ist der brandneue Schal fertiggestellt. Die beiden Enthusiasten für Fridolin und Bad Säckingen fanden sich zum Abholen der fertigen Novität pünktlich ein und präsentieren sich hier hoch erfreut und stolz beim Probetragen.

Premiere ist am nächsten Sonntag in der Fridolinsstadt.

 


Freitag, 7. März 2025

 

Fridolin keramisch festgehalten

  

Diese keramischen künstlerischen Arbeiten stammen von Vre Speich und sind am gestrigen Fridlitag wieder aktuell geworden.

Gerne rücke ich Ausschitte aus ihren früheren Prospekten hier ein.

 

Adresse nicht mehr aktuell. Kontaktversuche mit der Emailadresse


Donnerstag, 6. März 2025 Fridlistag

 

40 Fridlenen beim 40. Fridlitreff

 

Lauter Fridlenen - eindrucksvolle Präsenz

vlnr: Florian Fridolin Landolt, TV-Star; Fridolin Staub, Gemeindepräsident Glarus Nord; Fridolin Hauser, Oberfridli Moderation; Thomas Fridolin Tschudi, Regie-rungsrat, Bruno Fridolin Gallati, Gemeinderat Glarus Nord/Botschafter Partner-schaft Glarus Nord - Bad Säckingen.

 

Alle tragen sie den Namen Fridolin im Erst- oder Zweitnamen, bemerkenswert in Zeiten des immer weniger gebräuchlichen Namens "Fridolin".

 

Dass uns so viel Prominenz die Ehre geben würde, war Überraschung und Freu-de zugleich. Zum ersten Mal dabei war Gemeindepräsident Fridolin Staub. Er  wusste sich gleich witzig und humorvoll zu verkaufen. Regierungsrat Thomas Fri-dolin Tschudi witzelte, er hoffe, der Kanton habe nächstes Jahr wie der Fridlibund auch schwarze Zahlen und Bruno Gallati fand heitere Worte und beste Wünsche für den Fridlibund.

 

Ehrengast Florian Fridolin Landolt, unser einheimischer TV-Star, präsentierte sich kurz und bündig und humorvoll. Er wurde vor kurzem mit dem "goldenen Gärbi-hund" geehrt. Der weitere eingeladene Gast Karl F. Schneider, Bern/Linthal, musste kurzfristig absagen.

 

Schatzmeister Fridolin Gallati konnte eine erfreuliche Jahresrechnung aufzeigen und erhielt viel Anerkennung und Lob des Sprechers der Rechnungsrevisoren Ruedi Fridolin Jenny.

 

Die Versammlung beauftragte den Vorstand, sich im Hinblick auf 40 erfüllte Jahre Fridlibund etwas besonderes einfallen zu lassen. 14'600 Tage wird der Club der Fridlenen bereits erreichen plus die Schalttage.

 

Wie immer wurde mit Appetit und Heisshunger der Fridlischüblig mit Kartoffelsalat verschmaust, der speditiv von Josy und ihrer Crew aufgefahren wurde.

 

Wiederum gefragt waren die Fridliweggen, die man zur Freude seines Schatzes oder seiner Frau nach Hause bringen will, damit die nächstjährige Teilnahme am Fridlitreff bereits wohlwollend vorbereitet sei.

 

Der Abend klang mit munteren Gesprächen und fröhlichem Bechern aus.

 

Am Sonntag, 9. März, wird das grosse Fridolinsfest in Bad Säckingen gefeiert. Diesmal geprägt durch eine eindrucksvolle Phalanx an kantonalen und kommu-nalen Teilnehmern. Neben einer Dreierdelegation des Regierungsrates, der Landratspräsidentin und der Obergerichtspräsidentin nehmen auch der Gemein-depräsident Glarus Nord und der gemeindliche Botschafter der Partnerschaft teil. Zudem ist der Bischof von Chur Hauptzelebrant und Festprediger.

 

Der nächste Fridlitreff wird am Freitag, 6. März 2026, stattfinden.                 F.O.

Oben vlnr: Fritz Dürst, Fridolin Marti, Fritz Stüssi, Fridolin Landolt. Fridolin Stüssi, Fridolin Landolt und Fritz Landolt.

Unten vlrn: Fridolin Landolt, Fridolin Schiesser, Fridolin Bühler, Dr. Fritz Feld-mann, Gemeindepräsident Fridolin Staub

Reden wurden geschwungen:

Links: Fridolin Gallati ("der beste Schatzmeister der Welt"), Mitte: Ruedi Fridolin Jenny (voll des Lobes über die Finanzsituation), Fridolin Hauser (zum 40. Mal am Fridlitreff)

 

Geballte Fridli-Energie - St. Galler Prominenz etc.  -   Starke Niederurner Fraktion

"Steinbock" exklusiv am Fridlitag für den Fridlibund

Fridolins-Fahne der Pfarrei Näfels